Heute mal ein Gastbeitrag vom Kreuznacher:
Hallo Gässjer!
Was haltet Ihr Kreuznacher von diesen Ideen — ich bin gespannt auf eure Antworten!
Seit Jahren reden unsere kommunalen Politiker vom Brückenschlag, der die Neustadt durch die Anbindung an die Innenstadt attraktiver machen soll. Doch das Rätselraten um die alte Nahebrücke geht weiter. Soll die Brücke saniert oder abgerissen werden … keiner weiß es.
Siehe auch: wochenspiegel | Alte Nahebrücke
Vorschlag 1
Das Problem mit der 1955 erbauten Brücke in die Neustadt bietet hier eine bisher noch nicht diskutierte Lösung an. Wenn ein Brückenneubau unausweichlich ist, dann sollte man überlegen, auch diese Brücke mit Brückenhäusern zu bebauen und auf Bürgersteige zu verzichten.
Eine Fotomontage gibt hier einen ersten Eindruck.

Vorschlag 2
Die Brücke könnte dann auch noch durch eine keilartige Verlängerung (blaue Markierung) auf gleichem Niveau wie die derzeitige Arkade einen Platz zum Verweilen anbieten oder als Platz für Restaurantplätze des Eiscafes oder eine neuen Restaurants dienen. Außerdem würde auch dieser Keil als kleiner Brückenschlag den Weg zur Pfeffermühle einfacher machen.
Brückenschlag auf einer größeren Karte anzeigen
Vorschlag 3
Der Wochenmarkt wird vom Kornmarkt auf die Nahebrücke verlegt (als einziger Brückenmarkt Deutschlands!) und bringt so jede Menge Besucher auf dem Weg über den Markt in die alte Neustadt — auch das wäre auf Dauer ein Zugewinn für alle Beteiligten.
Ich bin gespannt auf eure Antworten!
Schlagwörter: Altstadt, Bad Kreuznach, Brückenhäuser, Brückenschlag, Nahebrücke, Neustadt
Themenbereich: Gastbeitrag
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Artikel gelesen 318 · Heute 2 · Zuletzt am 4. Februar 2012













am 31. Mai 2009 um 15:48 Uhr
Ich pers. halte es für eine gute Idee. Natürlich gibt es wahrscheinlich einige Punkte die man bedenken müsste z.B. das man den Blick von der Brücke auf die johanniskirche nicht verdecken sollte aber das ist bei der fotomontage auch nicht der fall. Den Markt auf die Brücke zu verlegen finde ich Spitze!
Würde Kreuznach wohl noch attraktiver machen!
lg
am 31. Mai 2009 um 15:53 Uhr
Also normalerweise würde ich die neuen Brückenhäuser auf die andere Straßenseite bauen …
Aber ! Das ganze wird zu teuer !
am 31. Mai 2009 um 16:23 Uhr
Sehe es so wie Mac — absolut nicht bezahlbar. Da wird so lang dran geflickschustert werden, bis das Ding zusammenbricht. Denkt doch mal an die Eisenbahnbrücke am Bahnhof. Das ist »ne olle THW-Behelfsbrücke und steht bestimmt seit dem zweiten Weltkrieg da. ^_^
am 31. Mai 2009 um 17:08 Uhr
xD na das wusst ich jetzt noch nicht ^^
wie immer das Geld ist klar! Aber ne Lösung muss auf jeden fall her — gibt sicher auhc Investoren die Ihre hand mit ins Spiel nehmen würden um eines der Häuser auf der Brücke zu bauen ^^
am 31. Mai 2009 um 19:16 Uhr
So lustige häuser gibt es bei uns nicht ^^
am 31. Mai 2009 um 19:56 Uhr
@altbro Sorry, aber »nicht bezahlbar« ist ein Totschlagargument!
Natürlich sind alle Bauten bezahlbar, wenn der spätere Nutzen dargestellt werden kann und der politische Wille vorhanden ist.
Die Idee von Gilli mit privaten Investoren kann ja auch noch ausgelotet werden — ausserdem bestünde ja die Möglichkeit, ähnlich dem damaligen (Um)Bau der Kauzenburg Bürgerbeteiligungen als Aktienscheine auszugeben — die Möglichkeiten sind vielfältig!
Bad Kreuznach hat mit den Brückenhäusern ein Wahrzeichen, um das uns viele Städte beneiden — ein zusätzlicher Brückenhausneubau würde, richtig in den Medien platziert, die Fremdenverkehrswerbung für unsere Stadt regelrecht »pushen« — auch das sollte bei den Überlegungen berücksichtigt werden und bei der Betrachtung der Kosten miteinfliessen.
Mir stellt sich (unabhängig von irgendwelchen »Gehtnicht«-Argumenten) zunächst einmal die Frage, wie stehen die Kreuznacher eigentlich zu der Idee, beim Brückenneubau gleich neue Brückenhäuser mitzuerrichten.
Sollten diese eher rechts oder links auf die Brücke? Sollten es zwei Häuser sein, oder nur eines?
Und was haltet ihr von der Idee, den Wochenmarkt auf der Brücke zu platzieren (statt auf dem Kornmarkt)?
am 31. Mai 2009 um 22:21 Uhr
Mein Favorit: Vorschlag 3
am 31. Mai 2009 um 22:53 Uhr
Ich denke dass ganze Viertel durch einen Markt oder ähnliches zu beleben dürfte eine gute Idee sein, noch dazu weniger kostenintensiv wie der Neubau einer neuen Brücke. Als Nicht-Kreuznacher finde ich es unumgänglich die alte Brücke mit ihren Brückenhäusern zu erhalten. Egal wie, die sind gewissermaßen Wahrzeichen der Stadt!
am 1. Juni 2009 um 10:57 Uhr
Kompliment an den Nichtkreuznacher Ultes: Wahr gesprochen!
Aber keine Angst: die Brücke mit den Brückenhäusern, die über den Mühlenteich führt, steht nicht zur Disposition — es geht um deren Verlängerung über den Nahearm.
Diese Brücke wurde nach der Sprengung im II.WK im Jahr 1955 neu aufgebaut — aber anscheinend wurde so schlecht geplant/gebaut, daß dieser Brückenteil heute sehr marode ist und eine Instandsetzung wahrscheinlich nicht möglich, bzw. nicht lohnt.
Auf diesem Foto http://tr.im/n1bt siehst du links die Brückenhäuser und rechts die neugebaute Spannbetonbrücke — die vorher mit einem Mittelpfeiler ausgestaltet war.
am 1. Juni 2009 um 12:49 Uhr
@Kreuznacher Also die Attraktivität »neuer« Brückenhäuser wird wohl kein Lokalpatriot bestreiten.
Aber die »privaten Investoren«, die in der aktuell ja doch recht prekären Wirtschaftslage in so’n vielleicht regional prestigeträchtiges, landes– bzw. bundesweit jedoch absolut unbedeutendes Projekt investieren, die musst du mir erstmal zeigen. ^_^
Ich reiße nur ungern anderer Leute Luftschlösser ein und dein Ideenreichtum wie deine Kreativität sprechen ja total für dich — aber wenn ich an den nötigen baulichen Aufwand denke, ist so’n Konzept echt unrealistisch.
am 1. Juni 2009 um 16:45 Uhr
Also wie früher, die Häuser auf die linke Seite (v. Kornmarkt aus)
Den Markt von Kornmarkt über die Brücke verlängern ist Spitze.
Für event. Investoren gilt:
Irgendwann wir es sich rechnen, durch Miete bzw. Steigerung des Umsatzes
am 1. Juni 2009 um 18:24 Uhr
Ich halte die Idee mit dem Wochenmarkt auch gut — aber dann ist der Kornmarkt tot. Eventuell eine Erweiterung Kornmarkt UND Brücke ? Es gibt doch das »Forum Wochenmarkt«, wo sich Standbetreiber + Stadtverwaltung sich Gedanken machen — sollte man den Vorschlag vielleicht mal dorthin weiterreichen ?
Gruß
Tobi
am 1. Juni 2009 um 19:37 Uhr
Erst einmal ne neue Brücke bauen, dann schauen wir mal was mit dem Wochenmarkt wird.
Dennoch … Brückenhäuser auf der neuen Brücke ist eine gute Idee. Wenn auch die Parteien sich darüber wieder streiten werden…
am 2. Juni 2009 um 22:58 Uhr
[…] Mitmachen und Diskutieren […]
am 10. Juni 2009 um 13:30 Uhr
Wer Lust hat darüber noch weiter zu diskutieren, dem sei das Kreuznacher SPD-Forum
http://www.spd-bad-kreuznach.de/spdweb/faq/index.php?sid=20740&aktion=artikel&rubrik=016&id=16&lang=de
empfohlen, in dem auch über diese Frage diskutiert wird.
am 10. Juni 2009 um 18:21 Uhr
KH hat mit dem Brückenbau DIE ÊINMALIGE Chance ein altes Werk neu entstehen zu lassen.
Man sollte sie nutzen, den Wirtschaftliche Wert kann man nicht hoch genug ansetzten (Tourismus, als Schauobjekt usw)
Falls die Parteien (oder Mitglieder die KEINE Ahnung haben), aber glauben alles besser zu wissen die Idee zerreden, sollte eine Unterschriftenaktion gestartet werden
am 11. Juni 2009 um 10:42 Uhr
da stimme ich Hagebe voll und ganz zu. Und auch in Zeiten der Wirtschaftskrise gibt es genügend Geld und Investoren. Man sieht es ja z.B. an den ehemaligen PX auf deren Gelände derzeit ein modernes Nahversorgungszentrum errichtet wird ( Alzeyer Straße — Kreisel) der Geschwindigkeit zu folge mit der die GEbäude wachsen, fließt das Geld dort immernoch.
den Hagebe kenn ich doch von Panoramio??? Wer bist du eigendlich?? ich seh immernur deinen Nickname.
Schön das es wir hier Menschen haben die sich lokal einsätzen und nicht nur wie die meisten aus der Politik mit Versprechungen und Sprüchen um sich werfen.
Lukas
am 11. Juni 2009 um 15:39 Uhr
Nach dem ganzen Sanierungs– u. Abrisswahn der 1960/70ger Jahre, nach dem unsäglichen Gebilde über Kreuznach usw. kann man wenigstens Optisch einen kleinen Ausgleich erreichen.
Das ein oder zwei Mittelpfeiler den Durchfluss bei Hochwasser behindern war schon vor 50 Jahren quatsch da die Salinen und Wilhelmsbrücke ebenfalls Pfeiler haben und bei denen die gesamte Wassermenge durch muss, während unter der neuen Nahebrücke das Wasser ohne Mühlenteich fließt.
@LG-guckst Du bei wkw