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von Markus B.

Rhein­land– Pfalz Tag auf Kosten des Einzel­han­dels…

In meinem engeren Famili­en­kreis betreibt jemand einen Kiosk in der Kurhaus­straße. Die Möglich­keit, aus dem Rhein­land Pfalz Tag etwas positi­ves zu ziehen wird von der planen­den Stelle komplett unter­wan­dert.

Heute (24.06.2009), eine Woche vor Beginn, hat man nun darüber infor­miert, dass vor dem besag­ten Kiosk die Parkplätze komplett mit Infor­ma­ti­ons­stän­den und – „Buden“ bzw. einem Imbiss blockiert sind, so dass der Zugang erschwert, nahezu unmög­lich gemacht wird.

Eine Änderung dieser Pläne wäre so kurzfris­tig nicht mehr möglich, davon abgese­hen war der Kiosk zu Beginn der Planungs­phase nicht geöff­net und man hätte ja nicht damit rechnen können, dass dieser wieder aufmacht…..geniale Argumen­ta­tion.

Eine weitere inter­es­sante Geschichte ist, dass wohl verein­zelt Gastro­no­men in der Fußgän­ger­zone Ihren Außen­be­reich (Tische & Stühle) komplett zu räumen haben.

Die Frage ist doch folgende: Wer setzt sich bei gutem Wetter IN eine Eisdiele ????

Ist es nicht skanda­lös, dass dem Einzel­han­del komplett die Möglich­keit genom­men wird, aus diesem Event Profit zu schla­gen????

Kosten­aus­fall beläuft sich auf geschätzte 2000€

Gruß, Markus B.


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Artikel gelesen 312 · Heute 2 · Zuletzt am 9. Februar 2012
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Zu diesem Beitrag gibt es 9 Kommentare.
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  1. Gegen­frage: Ist für sowas nicht PROCITY verant­wort­lich ?

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  2. …und noch einer:

    einem benach­bar­ten Friseur ist sogar empfoh­len worden, an diesen Tagen zu schlie­ßen.….….….….….…

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  3. Kann ich nur bestä­ti­gen — im Auber­gine in der Kreuz­strasse gegen­über Cinep­lex, wo ich gestern »All you can eat« Mittags-Buffet für 7,90 € essen war, stehen norma­ler­weise draus­sen 5–6 Tische — die müssen aller­dings am RLP-Wochenende einge­räumt werden!?!
    Die Fläche lässt sich die Stadt übrigens mit 220,00 Euronen / Monat bezah­len (wenn ich richtig hinge­hört habe!?! — für 220,00 Gewinn(!) muss man »draus­sen« schon »einige« Essen verkau­fen!)

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  4. Naja über den Frisör läst sich da ja strei­ten wehr geht bitte ausge­rech­net an denen 2 Tagen an denen die Geschäfte an den RLP-Tagen geöff­net sind zum Frisör an Feier­ta­gen kann man auch nicht zum Frisör und da Beschwert sich auch keiner.

    Ich bin auch der Meinung das es eine Frech­heit ist von der Gastro­no­mie zu verlan­gen ausge­rech­net an den Tagen keine Tische raus zu stellen.
    Nur Anderer­seits ist es ja Wirklich keine Profit veran­stal­tung sondern Kultu­relle Tage.

    Ich wurde s Letzt Schon zusam­men Ge**** weil ich nach Feiern /Partys/Discotheken gefragt habe und Jetzt regt sich auf einmal jeder darüber auf das die Gastro­no­mie auch ein Stück vom Kuchen haben will.

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  5. Ähm keine Profit­ver­an­stal­tung?

    Bei 600.000 Menschen geht um viel Geld.

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  6. Das ganze Event ist doch sowieso nur Präsen­ta­tion der Stadt, da macht sich ein Alter Kiosk halt schlecht im Stadt­bild. Finde es übrigens sowas von übertrie­ben wie die Innen­stadt »verschö­nert« wird und die Abgele­ge­nen Str. total vergam­meln, aber da dort an diesen drei Tagen sowieso niemand hinkommt. Das Geld was dort für drei Tage verschleu­dert wird, hätte an den Kreuz­nacher Schulen besser und voral­lem langfris­ti­ger inves­tiert werden können.

    Aber den Besucher an 3 Tagen zu zeigen wie schön Kreuz­nach ist, oder besser mit viel vorbe­rei­tung sein kann, scheint den Herren und Damen ja um einiges wichti­ger zu sein.

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  7. Mmmh, freut Euch doch einfach mal, dass sich die drei Tage (vielleicht) überhaupt mal jemand für Kreuz­nach inter­es­siert anstatt hier rumzu­heu­len. ^_^
    Ich denke, dass es wohl auch sicher­heits­re­le­vant ist, ob die ohnehin ultraschma­len Innen­stadt­s­träß­chen noch mit Tischen und Stühlen blockiert werden oder nicht. Schon mal über die Möglich­keit einer Massen­pa­nik nachge­dacht? Außer­dem wird sicher auch viel Alkohol fließen… Wenn an dem Wochen­ende wirklich so viele Menschen nach Kreuz­nach kommen sollten, tun die Organi­sa­to­ren gut daran, den Krempel in die Cafés und Restau­rants zu verban­nen. Und zwar auch im Inter­esse EURER Gesund­heit.
    Der (an sich natür­lich lobens­werte) Vorschlag, das inves­tierte Geld den Kreuz­nacher Schulen zukom­men zu lassen, offen­bart gravie­rende Unkennt­nis über die Finan­zie­rung solcher Events.

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  8. Ich verstehe viele Menschen nicht, auch hier einige Kommen­tare. Aber es liegt halt in der Natur der Deutschen, vor allem bei vielen Kreuz­nach­ern, über alles zu mekkern und nicht mal postiv zu denken, einfach feiern und Spass haben. Es gibt in Deutsch­land Städte,zum Beispiel, Soest, Oberhausen,Fürth und andere. in diesen Städten wird jedes Jahr die Kirmes in der Innen­stadt, in den Stras­sen, grossen und kleine­ren Plätzen, abgehal­ten. Es werden Fahrge­schäfte, Buden, Imbiss­be­triebe u.v.m. aufge­baut, dort werden Schau­fens­ter, Gaststät­ten zugebaut, aber ich habe noch nirgends mitbe­kom­men, dass sich in diesen Städten einer darüber beschwert. Es wird gefei­ert, einfach gefei­ert. Und hier in Bad Kreuz­nach? Jetzt sind wir hier mal Ausrich­ter eines grossen Events, man weiss in wieviel Jahren Kreuz­nach mal wieder den Zuschlag bekommt. In 30,40, oder 50 Jahren, Mensch seid doch froh, dass in unserer lahma­schi­gen Stadt mal was los ist, an jeder Ecke eine Bühne, Topacts, über 300.000 Besucher werden erwar­tet, Werbung pur für unsere Stadt und was ist, da beschwe­ren sich einige, weil ein kleiner Kiosk zugebaut wird, einige Tische nicht gestellt werden können Der kleine Kiosk wird bestimmt auch sein Geschäft machen, ist der Zugang halt etwas enger, Elefan­ten werden bestimmt nicht dort durch gehen,die sitzen im Zoo, oder? Also ich freue mich auf das Fest, Prost !!!!

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  9. Natür­lich ist es ärgerlich für einen Klein­be­trieb wie diesen Kiosk (der schöne Runde vorne an der Brücke?) wenn ihm das Geschäft zugebaut wird. Ich würde mich da aber auch nicht nur online in einem Blog beschwe­ren, sondern auch versu­chen, mich auf recht­li­chem Weg zu wehren — wir haben hier in Deutsch­land immer­hin Berufs­frei­heit und ein paar Infostände sind ja wohl ein mieses Argument.

    Aber einen kleinen Hinweis möchte ich aber auch in Bezug auf die Tische und Stühle in der Fussgän­ger­zone anmer­ken.
    Wenn hier mit 300.000 Besuchern gerech­net wird, kann sich jeder, der schon­mal an Fastnacht oder Mantel­sonn­tag in der Innen­stadt war, vorstel­len, was da an Menschen­mas­sen durch die Gassen getrie­ben wird.
    Da ist es vom Sicher­heits­as­pekt her meiner Meinung nach ganz selbst­ver­ständ­lich, wenn die Stadt so viel Platz wie nur irgend­mög­lich schaf­fen möchte.
    Und mal ehrlich — wenn das auch nur einen einzi­gen Verletz­ten verhin­dert, muss es das doch wert gewesen sein?

    So — genug Text am frühen Morgen ;-)

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