Die Alte Nahebrücke muss abgerissen werden

Tja, Pech gehabt.

Die alte Nahebrü­cke ist so stark beschä­digt, dass eine Sanie­rung wirtschaft­lich nicht mehr sinnvoll ist.

Darin ist sich der Oberbür­ger­meis­ter Andreas Ludwig mit dem Planungs­aus­schuss einig, der am Donners­tag­abend in nicht­öf­fent­li­cher Sitzung über die neueste Entwick­lung infor­miert worden war.

Wann es mit dem Abriss losgeht, sei noch offen. „Mit dem Neubau verlie­ren wir Zeit. Wir können jetzt aber nicht jahre­lang planen, sondern müssen in den nächs­ten Monaten die Neupla­nun­gen hinbe­kom­men“, sagte der OB. Wie hoch die Kosten für die neue Brücke sein werden, lasse sich derzeit noch nicht sagen…Während der Abriss– und Neubau­ar­bei­ten soll es für Fußgän­ger eine Behelfs­brü­cke geben, die rund 100.000 bis 120.000 Euro kosten wird…

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Eine Sarnie­rung hätte knapp 1,5 Millio­nen Euro gekos­tet. Der Neubau kostet die Stadt nun min. vier Millio­nen Euro.

Jetzt wird wieder die Frage sein, was für eine Brücke?

Eine Stahl­brü­cke, eine Brücke mit weite­ren Bücken­häu­ser usw. ? Seit Jahren wird über den sogenann­ten Brücken­schlag disku­tiert.


Brücken­schlag auf einer größe­ren Karte anzei­gen

Die Alte Nahebrücke muss abgerissen werden




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Themenbereich: Stadt Bad Kreuznach, Stadtgespräch
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Artikel gelesen 847 · Heute 2 · Zuletzt am 6. Februar 2012
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Zu diesem Beitrag gibt es 5 Kommentare.
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  1. Während der Abriss-​​ und Neubau­ar­bei­ten soll es für Fußgän­ger eine Behelfs­brü­cke geben, die rund 100.000 bis 120.000 Euro kosten wird…

    Wieso gibt man soviel Geld dafür aus? Dann muss man halt einmal ein paar Wochen mit einem Umweg in die Alt-/Neustadt gehen (oder einen Shuttle­ser­vice einrich­ten. Das ist mit Sicher­heit billi­ger)! Für Trans­porte kann auch mal die Zone vom Video Kettler bis zur Nahe behelfs­mä­ßig freige­ge­ben werden!

    Unsere Stadt­vä­ter = No Brain! Ist ja auch nicht deren »Taschen«-Geld!

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  2. @: Der Abriss & Neubau einer Brücke dauert nicht »ein paar Wochen«, sondern nach meinen Erfah­run­gen ungefähr ein Jahr, bis alles wirklich fertig ist. Es können aber auch bis zwei Jahre sein, bei unvor­her­ge­se­he­nen Proble­men mit Unter­grund, Wider­la­gern oder ähnlichem.
    Es ist eine alte Geschichte und in diver­sen Studien nachge­wie­sen, daß Menschen a) gehfaul sind und b) Wege lange im Gedächt­nis behal­ten.
    Das bedeu­tet, daß bei einer länge­ren Sperrung ohne Behelfs­brü­cke die eigent­lich jetzt schon zu wenigen Menschen, die diese Verbin­dung nutzen, dann auch noch zum großen Teil abgehal­ten werden, und das über längere Zeit hinweg, als der Bau dauert.
    Bis Shuttle-Services wirklich vollstän­dig angenom­men werden (sofern sie sinnvoll sind), dauert es auch gerne über ein Jahr.
    Die Unter­bre­chung der Verbin­dung würde deshalb mit an Sicher­heit grenzen­der Wahrschein­lich­keit für einige Geschäfte der »Neustadt« das Aus bedeu­ten. Das käme viel teurer als eine Behelfs­brü­cke.
    Ein durch­ge­hen­der Shuttle-Service wäre, denke ich, ebenfalls teurer als eine Behelfs­brü­cke und eine Umwelt­ver­schmut­zung sonder­glei­chen.
    So wenig ich mit Politi­kern im allge­mei­nen zufrie­den bin, aber mit der Behelfs­brü­cke haben sie recht.

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  3. Ich bin auf jeden Fall dafür, dass diese hässli­che Beton­brü­cke wieder durch eine »klassisch« ausse­hende ersetzt wird, am besten fände ich eine Rekon­struk­tion der ursprüng­li­chen Nahebrü­cke, mit den alten Statuen an den Pfeilern, sowie dem alten Brück­en­turm.

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  4. Die Beton­brü­cke sah schon immer schlimm aus … ist halt ne Kosten­frage.

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  5. Und eine Hochwas­ser­schutz­frage. Beim letzten kräfti­gen Hochwas­ser war die Kurin­sel ca. 30 — 40cm von einer Überschwem­mung entfernt — trotz Hochwas­ser­schutz­mass­nah­men.
    Noch ein breiter Pfeiler mehr im Fluss­bett kann schon ausrei­chen, dass diese Höhe überschrit­ten wird.
    Leider.
    Ich hätte auch lieber die histo­ri­sche Version! :(
    Und Sparen hin oder her, beim Aushän­ge­schild der Stadt zu sparen hielte ich wirklich für verkehrt. Das lockt doch auch wieder zahlen­des Publi­kum an. Wenn das der einzige Grund wäre, wäre es zwar typisch für Kreuz­nach (da wurde schon immer nicht sehr pfleg­lich mit histo­ri­schen Bauten umgegan­gen), aber ziemlich kurzsich­tig.

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