Tja, Pech gehabt.
Die alte Nahebrücke ist so stark beschädigt, dass eine Sanierung wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll ist.
Darin ist sich der Oberbürgermeister Andreas Ludwig mit dem Planungsausschuss einig, der am Donnerstagabend in nichtöffentlicher Sitzung über die neueste Entwicklung informiert worden war.
Wann es mit dem Abriss losgeht, sei noch offen. „Mit dem Neubau verlieren wir Zeit. Wir können jetzt aber nicht jahrelang planen, sondern müssen in den nächsten Monaten die Neuplanungen hinbekommen“, sagte der OB. Wie hoch die Kosten für die neue Brücke sein werden, lasse sich derzeit noch nicht sagen…Während der Abriss– und Neubauarbeiten soll es für Fußgänger eine Behelfsbrücke geben, die rund 100.000 bis 120.000 Euro kosten wird…
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Eine Sarnierung hätte knapp 1,5 Millionen Euro gekostet. Der Neubau kostet die Stadt nun min. vier Millionen Euro.
Jetzt wird wieder die Frage sein, was für eine Brücke?
Eine Stahlbrücke, eine Brücke mit weiteren Bückenhäuser usw. ? Seit Jahren wird über den sogenannten Brückenschlag diskutiert.
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Schlagwörter: Altstadt, Bad Kreuznach, Brückenhäuser, Brückenschlag, Nahebrücke, Neustadt
Themenbereich: Stadt Bad Kreuznach, Stadtgespräch
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Artikel gelesen 847 · Heute 2 · Zuletzt am 6. Februar 2012













am 6. Februar 2010 um 13:39 Uhr
Wieso gibt man soviel Geld dafür aus? Dann muss man halt einmal ein paar Wochen mit einem Umweg in die Alt-/Neustadt gehen (oder einen Shuttleservice einrichten. Das ist mit Sicherheit billiger)! Für Transporte kann auch mal die Zone vom Video Kettler bis zur Nahe behelfsmäßig freigegeben werden!
Unsere Stadtväter = No Brain! Ist ja auch nicht deren »Taschen«-Geld!
am 6. Februar 2010 um 20:38 Uhr
@m²: Der Abriss & Neubau einer Brücke dauert nicht »ein paar Wochen«, sondern nach meinen Erfahrungen ungefähr ein Jahr, bis alles wirklich fertig ist. Es können aber auch bis zwei Jahre sein, bei unvorhergesehenen Problemen mit Untergrund, Widerlagern oder ähnlichem.
Es ist eine alte Geschichte und in diversen Studien nachgewiesen, daß Menschen a) gehfaul sind und b) Wege lange im Gedächtnis behalten.
Das bedeutet, daß bei einer längeren Sperrung ohne Behelfsbrücke die eigentlich jetzt schon zu wenigen Menschen, die diese Verbindung nutzen, dann auch noch zum großen Teil abgehalten werden, und das über längere Zeit hinweg, als der Bau dauert.
Bis Shuttle-Services wirklich vollständig angenommen werden (sofern sie sinnvoll sind), dauert es auch gerne über ein Jahr.
Die Unterbrechung der Verbindung würde deshalb mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit für einige Geschäfte der »Neustadt« das Aus bedeuten. Das käme viel teurer als eine Behelfsbrücke.
Ein durchgehender Shuttle-Service wäre, denke ich, ebenfalls teurer als eine Behelfsbrücke und eine Umweltverschmutzung sondergleichen.
So wenig ich mit Politikern im allgemeinen zufrieden bin, aber mit der Behelfsbrücke haben sie recht.
am 6. November 2010 um 23:37 Uhr
Ich bin auf jeden Fall dafür, dass diese hässliche Betonbrücke wieder durch eine »klassisch« aussehende ersetzt wird, am besten fände ich eine Rekonstruktion der ursprünglichen Nahebrücke, mit den alten Statuen an den Pfeilern, sowie dem alten Brückenturm.
am 6. November 2010 um 23:51 Uhr
Die Betonbrücke sah schon immer schlimm aus … ist halt ne Kostenfrage.
am 7. November 2010 um 00:19 Uhr
Und eine Hochwasserschutzfrage. Beim letzten kräftigen Hochwasser war die Kurinsel ca. 30 — 40cm von einer Überschwemmung entfernt — trotz Hochwasserschutzmassnahmen.
Noch ein breiter Pfeiler mehr im Flussbett kann schon ausreichen, dass diese Höhe überschritten wird.
Leider.
Ich hätte auch lieber die historische Version!
Und Sparen hin oder her, beim Aushängeschild der Stadt zu sparen hielte ich wirklich für verkehrt. Das lockt doch auch wieder zahlendes Publikum an. Wenn das der einzige Grund wäre, wäre es zwar typisch für Kreuznach (da wurde schon immer nicht sehr pfleglich mit historischen Bauten umgegangen), aber ziemlich kurzsichtig.