Also wenn ich das jetzt hier lese:
Im Auftrag der Landesregierung haben Professor Dr. Thomas Dreier und Professorin Dr. Indra Spiecker vom Karlsruher Zentrum für Angewandte Rechtswissenschaft (ZAR) ein Gutachten über die Zulässigkeit von Google Street View erstellt…
…In dem Gutachten haben sich die beiden Professoren unter anderem mit folgender Frage beschäftigt:
Wie ist das Vorgehen von Google Street View nach geltendem Recht zu beurteilen, insbesondere unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Bestimmungen, des Rechts am eigenen Bild, des allgemeinen Persönlichkeitsrechts und des Schutzes der Privatsphäre?
dann frage ich mich, was ein solches Gutachten wieder an Geld gekostet hat?
In Deutschland ist noch nicht einmal das Urheberrecht für Fotografien im Internet richtig geregelt. So zum Beispiel: Wann gilt es ein Bildzitatrecht und wann nicht …
Wer nicht will dass sein Haus gezeigt wird, muss bei Goggle widersprechen. Endweder via Emial: street-view-deutschland@google.com oder via Post: Google Germany GmbH, ABC Straße 19, 20354 Hamburg. Ein Widerspruchmuster gibt es hier.
Schlagwörter: Google Maps, Google Street View, Google Street View Car, Netzwelt
Themenbereich: Netzwelt
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Artikel gelesen 655 · Heute 2 · Zuletzt am 9. Februar 2012













am 1. März 2010 um 18:02 Uhr
»…(cirka zwei Meter, da Passagiere in Autos und Bussen diese Augenhöhe erreichen können) sind sowohl aus persönlichkeits– als auch datenschutzrechtlichen Gründen unzulässig.«
Was haben die denn alle für hohe Autos?
am 2. März 2010 um 09:20 Uhr
Ich verstehe sie nicht. Ich verstehe einen großen Teil meiner Mitbürger nicht:
Wir haben Vorratsdatenspeicherung, “Elena” und “Zensursula” am Hals, und tatsächlich gelingt es den Politeusen in diesem Land doch wieder mit einer Nebelkerze die den Namen “Streetview” trägt, die Leute von den wirklich dramatischen Entwicklungen im Bereich Datenschutz abzulenken.
Das ist schon wirklich deprimierend.
Leute, falls Euer Haus fotografiert wird, ändert sich an Eurem Leben nichts, selbst wenn Euer nackter Arsch durch’s Fenster scheint. Google wird sogar ein Gesicht drauf malen, falls Ihr das verlangt. Aber egal, schmeisst Google aus dem Land. Auch wurscht. Ist ok, spielt keine Rolle.
Sollten aber Elena (Video via Kreuznacher.de), Zensursula (I oder II) und das Gesamtpaket Vorratsdatenspeicherung heimlich still und leise wirken, dann ist das der Anfang vom Ende der freien Kommunikation, und die RealLife-Kapitalismus-Variante von “1984”. Übertrieben? Ich bin nicht sicher:
Zitat aus Die Herren der Terabyte