In Bad Kreuznach gibt es immer wieder Themen welche die Kreuznacher einfach nicht mehr hören können. Das sind »Neverending Stories« die seit Jahren auch auf den Karnevalsitzungen prima Themen sind.
Mal geht es um den »Kuhberg«, mal um den »Brückenschlag«, dann um die sogenannte »Ost-West-Trasse« und dann war da noch das »Ganzjahresbad im Salienental«.
Und nun geht mal wieder ums Saliental…
Die Bäder in Bad Kreuznach haben ein Problem. Alle Schwimmbäder sind mittlerweile sehr alt und müssen saniert werden. Dazu gehören das Hallenbad in Bad Kreuznach, das Freibad im Salinental, das Freibad in Bad Münster und in Bosenheim.
Nächstes Problem: Nach mehreren Hochwasser und diversen Ausgaben hat die Stadt Bad Kreuznach knapp 97 Millionen Euro Schulden (Stand 2009).
Die Ideen der Stadt:
Alle Bäder platt machen und ein neues großes Ganzjahresbad im Salienental bauen oder die alten Einrichtungen sarnieren.
Konkret sieht das so aus. Es gibt 3 Möglichkeiten:
- Neubau eines Ganzjahresbades in Kooperation mit der Stadt Bad Münster am Stein-Ebernburg als Ersatz für die Bäder in Bad Kreuznach (ausgenommen Thermalbad und Bäderhaus, gegebenenfalls als Ersatz für das Freibad Bosenheim bei geeignetem Standort) und in Bad Münster (ausgenommen Hallenbewegungsbad). Die Kosten für diese große Variante werden auf rund 22 Millionen Euro geschätzt.
- Neubau eines Ganzjahresbades für zirka 17,8 Millionen Euro (ohne Textilsauna) mit oder ohne Beteiligung von Bad Münster als Ersatz für das Bad Kreuznacher Hallenbad, das Freibad Salinental und des Freibades Bad Münster (bei einem geeigneten Standort ggf. als Ersatz für das Freibad Bosenheim).
- … oder die Generalsanierung bestehender Bäder in Bad Kreuznach (ohne Angebotserweiterung) mit dem Ziel, sie weitere 25 Jahre betreiben zu können. Eine Sanierung des Hallenbades wird mit zirka 3,8 Millionen Euro beziffert, des Freibades Salinental mit rund 6,2 Millionen Euro, Bosenheim mit rund 2,4 Millionen Euro. Die Kosten für eine Sanierung des Freibades in Bad Münster werden auf 2,3 Millionen Euro und die des Hallenbewegungsbades in Bad Münster auf zirka zwei Millionen Euro geschätzt.
Soweit … sogut…
Nun ist der Entwurf für den Masterplan Salinental fertig und das Planungsbüro Bierbaum und Aichele wird diesen am 23.März 2010, im Haus des Gastes um 17:00 Uhr vorstellen.
Laut dem Öffentlichen Anzeiger basiert dieser Masterplan auf der touristischen Gesamtstrategie von Bad Kreuznach und Bad Münster.
Von Kurpark zu Kurpark soll mit dem Salinental als Mitte eine neue touristische Attaktion entstehen.
Ich bin ja mal gespannt was sich da entwickelt und was aus dem Kleingartenverein »Neue Nordmannsiedlung e.V. wird.
Siehe auch:
Foto vom Kreuznacher.de … Danke
Schlagwörter: Bad Kreuznach, Bad Münster am Stein-Ebernburg, Ganzjahresbad, Salinental, Schwimmbad
Themenbereich: Termine, VG Bad Münster am Stein-Ebernburg
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Artikel gelesen 983 · Heute 2 · Zuletzt am 8. Februar 2012












am 3. März 2010 um 09:38 Uhr
Hallo Mac, herzlichen Dank für die Erwähnung unserer Seite des Kleingartenvereins Neue Nordmannsiedlung e.V. im Salinental. Ich hoffe die Gespräche der beiden Städte berücksichtigen die einmalige Kleingartenanlage die immer wieder gerne von Kurgästen besucht wird!
am 3. März 2010 um 23:06 Uhr
@m²: wie schaut’s aus? ->KLICK<-
am 4. März 2010 um 16:50 Uhr
@der Ultes: Fängst du auch schon an…
am 4. März 2010 um 21:34 Uhr
@m²: Irgendwann überzeugen wir dich schon noch, keine Angst!
am 5. März 2010 um 22:22 Uhr
Das ist schön … dann bleibt auch unser Garten stehen
am 6. März 2010 um 10:55 Uhr
@Der Gelöschte:
Vielen Dank! Es ist immer wieder schön das Menschen das noch erkennen und unsere Kleingartensiedlung unterstützen!
am 5. Juli 2010 um 03:42 Uhr
Ich hoffe sehr, dass die Idee mit der Neuplanung des Salinentals nicht an der Abwehrhaltung der »Das war schon immer so«-Fraktion scheitert, und auch nicht an der »Sollen doch erstmal die Anderen«-Fraktion. Ob Sportstätten, Kleingärten oder Strassen: Wenn es dem Gemeinwohl von unserer Region nützt, sollten Eigeninteressen mal etwas zurückgestellt werden. Allerdings müssen die Städte auch Vertrauen schaffen und zeigen, dass sie die Betroffenen nicht vergessen. Deswegen hatte ich auch im Öffentlichen den Leserbrief (»Und Tschüß ohne Danke«) geschrieben: Wieder wurde angefangen, hinter verschlossenen Türen zu mauscheln.
Mein Vorschlag war es bei der Planung zum Beispiel, die Kleingärten nicht an dem Standort zu schließen, sondern im Gegenteil, sie zu integriern. Das würde zwar bedeuten, daß einige Gärten vielleicht zur Auflockerung der Ansicht (kein streng gerader Weg mehr) ein paar Meter wandern müssten, aber das dann auch gefördert würde.
Aber bitte eben im Gespräch und mit Beteiligung der KleingärtnerInnen und nicht mit einem fertigen Plan und einem Räumungsbefehl.
am 10. Januar 2012 um 21:53 Uhr
[…] Demnach kommt wohl wieder Bewegung in die Kreuznacher-Badelandschaft-Diskussion… […]