Naja, nicht raus beim Kreuznach Blog.
Ultes ist seit 2004 IHK-geprüfter Weinfachberater. Von Zeit zur Zeit frischt er sein Fachwissen auf (bzw. man muss sein Fachwissen auffrischen).
Nun gibt es aber seit diesem Jahr keine Möglichkeit mehr, eine Weiterbildung für den Weinfachberater durchzuführen.
Der Weinfachberater stirbt also aus …
Statt dessen wird ihm angeboten auf den IHK geprüften Sommelier rumzuschwenken mit Fachrichtung Handel.
Die Kosten 4.290,- € zzgl. ca. 440,- € IHK-Prüfungsgebühr
MEHR ZUM THEMA : weinfachberater.der-ultes.de | Wie kann ein Weinfachberater zum Sommelier werden?
Info:
Ein IHK-Geprüfter Weinfachberater ist gewissermaßen das Pendant eines Sommeliers (Anmerkung: Beispiel Marlene Duffy), nur eben nicht für die Gastronomie, sondern für den Weinhandel. Ein Sommelier arbeitet entweder in einem Restaurant und berät die Gäste und den Inhaber über das Weinangebot des Hauses oder er ist im Weinhandel tätig.
Siehe auch: Interview mit Alexander UlteS
Und noch einmal Ultes:
Heute (06.03.2010) von 13:50 Uhr bis 14:40 Uhr ist der Ultes auf der Webciety / CeBIT. Programmpunkt: Food 2.0 – Lebensmittel, Genuss & das Web 2.0
Mit dabei:
- Till Achinger von Sonntagmorgen Kaffee
- Matthias Metze von Socialwine.de
- Die Bingener Astrid Paul von Arthurstochterkocht
- Vijay Sapre von Effilee
- und Alexander Ultes
MEHR ZUM THEMA : weinfachberater.der-ultes.de
NACHTRAG
Arthurs Tochter hat einen Beitrag geschrieben und einen Film gedreht..
Schlagwörter: Ultes, Wein
Themenbereich: Wein
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Artikel gelesen 750 · Heute 2 · Zuletzt am 7. Februar 2012












am 6. März 2010 um 08:11 Uhr
@Der Gelöschte: Falsch würde ich hier nicht unbedingt sagen, nur ein wenig anders. Es heißt übrigens Parfumeur. Man riecht (ganz grob gesagt) mit der Nase und schmeckt mit der Zunge, am Gaumen hat man überwiegend haptisches Empfinden, also mechanische Reize, Schmerz usw. Die Geschmacksknospen sind bei allen quasi gleich, es kommt nur darauf an, was man daraus macht. Sonst war dein Kommentar inhaltlich korrekt.
Danke für den Kommentar!
am 8. März 2010 um 19:33 Uhr
Die IHK macht gerne Geld. Kenne ich aus den Erfahrungen eines Kumpels aus meine Klasse.
Folgende Situation: Er fängt eine Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung an und geht hierzu auf die BBS I Kaiserslautern. Soweit alles top.
Sein Arbeitgeber (öffentlicher Dienst, mehr sag« ich nicht) nutzt ihn aber nur zum Aufbau von Beamern aus (was, wenn überhaupt, Sache von Systemintegratoren wäre).
Die Situation lässt sich auch nach Gesprächen mit Abteilungsleiter und Azubi / Abteilungsleiter und Lehrer nicht ändern, er geht also zur IHK, die ihm, so denkt er, hilft.
Sie hilft ihm auch und möchte 3 Anwälte loshetzen und ihm eine neue Stelle suchen. Top-Sache, bis auf die Rechnung von 5400€ für die 3 Anwaltstiere und 600€ (!) für die Suche (nur Suche, nicht Bewerbung oder Zusage) einer neuen Ausbildungsstelle.
Soviel zur IHK.
am 8. März 2010 um 20:27 Uhr
@Der Gelöschte: Tja, so ist das mit den i’s im Hinterkopf…
Muss dich aber enttäuschen, Sommeliers kommen leider nur in Ausnahmefällen aus der Gastronomie und haben meist eine, naja ich sag mal »sehr von sich überzeugte Art«. Wird auch sehr schön dokumentiert in einem Kommentar bei mir. Die beiden Aus– bzw Weiterbildungen sind vom Niveau gleichgestellt, lediglich mit etwas anderen Schwerpunkten bisher.
Wie man jemandem Schmecken beibringen kann? Das kann jeder, man muss den Leuten nur helfen diese Empfindungen auch richtig zu verarbeiten, das ist einer meiner Themenschwerpunkte als Dozent an der Deutschen Wein– udn Sommelierschule. Siehe z.B. hier!
am 9. März 2010 um 22:05 Uhr
@Der Domme: das ist ja auch mal ne ordentliche Rechnung!
am 9. März 2010 um 22:07 Uhr
@Der Gelöschte:
Schon klar, nur kommen die angehenden Sommeliers eben nicht aus dem Weinbau!
Korrekt. Habe dabei ja auch weniger an mich gedacht…
am 10. März 2010 um 23:03 Uhr
?!? Wie was Wo?
Hier wird nix zensiert … und wenn ja … kommt ne Email.
am 11. März 2010 um 16:30 Uhr
@Der Gelöschte:
Doch … ich habe nur keine Zeit zum Antworten … weil ich nicht in KH war.
am 11. März 2010 um 23:46 Uhr
@Der Gelöschte: Was hast du denn geantwortet und welchen Vorschlag für einen neuen Blog hast du denn?
am 13. März 2010 um 15:16 Uhr
@Der Gelöschte: Ich arbeite in dem Bereich sehr eng zusammen mit jemandem der über Jahre hinweg im klinischen Bereich mit Leuten gearbeitet hat die nicht mehr Riechen und/oder schmecken können. Jeder kann Riechen und Schmecken lernen! Die Frage ob man aus dem Geschmack eines Weins seine Herkunft erkennen kann ist da auch vielmehr eine Frage der Interpretation dessen. Die Grundvoraussetzung ist nahezu bei jedem identisch, man muss eben nur die Verknüpfungen dazu im Hirn herstellen. Wenn du dich etwas intensiver mit dem Thema beschäftigen magst empfehle ich dir dieses Buch (Klick!).
am 16. März 2010 um 22:11 Uhr
@Der Gelöschte:
Das ist wie mit vielen anderen Dingen auch: Übung macht den Meister! Kunst wiederum erfordert auch Kreativität, da ist es wiederum etwas anderes…
Klar gitb es dafür eine Erklärung: Rotwein enthält im Allgemeinen weniger Säure, siehe hier! Wenn man einen empfindlichen Magen hat, verträgt man Säure nicht so gut, du kannst es aber auch mit säurearmen Weißweinsorten probieren!
am 18. März 2010 um 09:35 Uhr
@Der Gelöschte: Das ist schon in den Trauben so, dazu kommen dann noch die Unterschiede bei der Weinherstellung die das begünstigen, wie z.B. der von dir angesprochene Ausbau im Barriquefass. Dabei wird die Säure allgemein weiter abgebaut, bzw umgewandelt in Milchsäure (schmeckt weniger sauer!).
Die Aggression kommt wohl daher dass du schlechte Laune bekommst wenn dein empfindlicher Magen auf die kräftige Säure reagiert. Du wirst halt sauer!
Mir macht es auch viel Spaß mich mit dir zu unterhalten, auch wenn ich manchmal länger brauche zum antworten…