Schüler des Leistungskurses Deutsch MSS 11 am Lina-Hilger-Gymnasium schrieben Essays zu Gedichten von Rose Ausländer (1901−1988), eine der großen deutschsprachigen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts.
Die Jüdin überlebte in den Jahren 1939 bis 1944 Gefängnisaufenthalte und das Ghetto von Czernowitz. Nach dem Krieg ging sie nach New York und kehrte 1964 nach Europa zurück. Der künstlerische Durchbruch gelang Rose Ausländer erst 1975 im Alter von 74 Jahren. Unverwechselbar sind die Einfachheit und Klarheit, mit der sie Gedichte voller Poesie und Musikalität schuf. Bis zu Ihrem Tod 1988 war sie die meiste Zeit ans Krankenbett gefesselt. Trotz Leiden und Todesnähe strahlen ihre einzigartigen Wortbilder Schönheit, Leuchten, und Hoffnung aus.
Die Mitglieder der Künstlergruppe Nahe trafen sich mit den Schülern und Schülerinnen des Deutsch-Leistungskurses und setzten deren Essays künstlerisch um. So entstanden Bilder, Skulpturen und Installationen, die dem ungebrochenen Lebensmut Rose Ausländers Gestalt verleihen.
Die Vernissage findet am Sonntag, den 18. April 2010 um 11.30 Uhr im Kunstraum INSTALL statt (beim Museum für Puppentheaterkultur PUK, gegenüber der Römerhalle). Die Ausstellung geht bis zum 2. Mai und ist dienstags bis sonntags zwischen 10.00 und 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
INSTALL
Hüffelsheimer Straße 5
55545 Bad Kreuznach
Eingang: Museum für Puppentheaterkultur PUK
VERNISSAGE
18. April 2010 11.30 Uhr
Einführende Worte: Sigrid Brandstetter
Musikalische Umrahmung: Grundkurs Musik MSS11
DAUER
Vom 18. April bis 2. Mai 2010
Öffnungszeiten: Di — So 10 — 17 Uhr
Siehe auch: Künstlergruppe Nahe
Schlagwörter: Austellung, Bad Kreuznach, Künstlergruppe Nahe, Lina-Hilger-Gymnasium
Themenbereich: Ausstellungen, Termine
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