Zur Zeit läuft eine Petition gegen den sogenannten Hochmoselübergang.
Das Monster von Brücke, dessen Bau mindestens 270 Millionen Euro verschlingen soll um dann mit einer Länge von 1,6 Kilometer und einer Höhe von 160 Metern bei Ürzig, zwischen Bernkastel-Kues und Traben-Trarbach die B50 (neu) über die Mosel zu führen ist der Lückenschluss zwischen der A 60 bei Wittlich und der A 61 bei Rheinböllen.
Also eine Verbindung vom Autobahnkreuz Wittlich und der Hunsrückhöhenstraße…
Alexander Ultes hat das ganze in seinem Blog sehr ausführlich beschrieben (Zerstörung der Kultur– und Weinlandschaft).
Schlagwörter: Hochmoselübergang, Mosel, Wein
Themenbereich: Allgemein
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Artikel gelesen 1151 · Heute 2 · Zuletzt am 2. Februar 2012












am 16. April 2010 um 12:42 Uhr
Ich bin FÜR den Bau der Brücke, muss aber auch dazu sagen das ich mit Wein nix am Hut habe.
Fakt ist, bis 1976 war sogar geplant dort eine Autobahn lang zu bauen. http://www.autobahn-online.de/karten/76_09.jpg Darüber hinaus bitte alle mal vorstellen wie das wäre wenn ihr von KO nach K fahrt und es keine Moseltalbrücke gäbe, was genau so ein »Monster« ist und bei der Erbauung die höchste in Europa. Man könnte ja dann über die A3 fahren ist genau so unpassend wie wenn man heute sagt : »du kommst doch nach Trier auch über die A61->A45->A1.« Ich kann auch wenn ich in Planig bin und nach BME will über Fürfeld fahren, nur weil im Salienental die Würfelnatter sich sonnt oder nen Bauer da ne seltene Rebe stehen hat. –_– Was ich damit sagen möchte, das Gemeinwohl steht eben über dem von einzelnen Personen.
Und, wenn es genug Leute gegeben hätte die das nicht wollten, würde da heute keine Brücke hinkommen.
Fahrt mal von KH nach Trier… der kürzeste Weg ist über die B50, und die wird eben ab dem Hahn richtig abenteuerlich, kurven, hoch, runter, Raser die langsam fahrenden LKWs aufgrund der Streckenführung waghalsig überholen.
Bin da wohl eher weniger der Landschaftsromantiker sondern denke mehr an den Fortschritt und die Wirtschaftlichen Vorteile Entlang der B50 und in der Eifel.
am 18. April 2010 um 13:43 Uhr
@Mr.x: es spricht ja auch keiner davon dass für die Region nichts getan werden muss, vielmehr kann man heute viel mehr machen als bei Beginn der Planungen, DAMALS! Einzelschicksale von Menschen oder Nattern sind mir relativ egal, da stimme ich dir zu, doch ist der Erhalt der Natur usw eben auch ein Stück Allgemeinwohl.
Gerade was den Punkt anbelangt weiß man heute, dass man sich da nicht wirklich viel von der B 50 neu und der Brücke erwarten darf. Das Geld wäre in anderen Projekten unter anderem für den Straßenbau besser aufgehoben.
am 20. April 2010 um 21:03 Uhr
Siehe auch: http://www.b50neu.de
am 29. April 2010 um 16:35 Uhr
[…] die Petition gegen den Hochmoselübergang hat nicht gebracht. Wie man auf Mario Scheuermann´s The Drink Tank Blog lesen kann, haben heute […]
am 4. Mai 2010 um 00:32 Uhr
Hallo alle,
die Petition läuft doch noch; und was sie bringt, kann man heute noch nicht wissen.
Das hat auch mit dem Landtag nichts zu tun; dort haben sich doch bloß die Uralt-Protagonisten zusammengefunden und das verkündet, was der Bürger schon vor 10 Jahren wusste:
Sie alle waren im Laufe der Zeit an diesem Wahnsinns-Projekt beteiligt — und sind nun zwangsläufig dafür.
Vernunft ist eher in Berlin zu erwarten …
Hier ein alternativer Link zur Petition:
petition.pro-mosel.de
am 14. Mai 2010 um 18:07 Uhr
Hochmoselübergang kommt in Bundestag
Rund 11.000 Menschen haben mit ihrer Unterschrift eine Petition beim Bundestag gegen den Bau des umstrittenen Hochmoselübergangs unterstützt. Das teilte die Bürgerinitiative Pro-Mosel in Ürzig (Kreis Bernkastel-Wittlich) mit.
http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=6389224/1dnvz60/