Die Neue Bad Kreuznacher Zeitung berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe (KW 29 vom 22. Juli 2010) über die Problematik der möglichen Fusionierung der Städte Bad Kreuznach & Bad Münster am Stein-Ebernburg.
Die Kurstadt Bad Münster am Stein-Ebernburg, mit 6000 Einwohner, hat einen Schuldenberg von 33 Millonen Euro. Wenn die beiden Städte fusionieren würde das Land Rheinland Pfalz knapp 30 Millionen Euro zuschießen. Das wiederum bringt vielen viele Fragen, hier einige Auszüge:
- Welches Stadtsiegel wird künftig verwendet?
- Die Wappen und die Flaggen behält jeder weiterhin?
- Gehen die Sportplatzanlagen, Grundschulen, Hallen und Bäder Bad Münsters komplett auf Bad Kreuznach über?
- Wird der Erbbauvertrag bezüglich des Kurhauses in Bad Münster übernommen?
- Wird der Campingplatz in Bad Münster von Bad Kreuznach übernommen?
- Gibt es dann auch in Bad Kreuznach eine Zweitwohnungssteuer wie in Bad Münster?
- Gibt es einheitliche Steuersätze?
- Bleibt es bei den geplanten Investitionen beider Städte?
Den ganzen Beitrag kann man hier (Seite 3) lesen.
PS: Bad Kreuznach hat knapp 97 Millionen Euro Schulden.
PS: Bad Kreuznach sieht ein Eingemeindung von Altenbamberg, Norheim oder anderer Gemeinden in der VG nicht vor.
PS: Wieviele Kreisel werden in Bad Münster am Stein-Ebernburg gebaut?
Schlagwörter: Bad Kreuznach, Bad Münster am Stein-Ebernburg, Fusion, Landkreis, Neue Kreuznacher Zeitung
Themenbereich: Stadt Bad Kreuznach, VG Bad Münster am Stein-Ebernburg
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Artikel gelesen 1233 · Heute 3 · Zuletzt am 9. Februar 2012












am 23. Juli 2010 um 09:43 Uhr
Unabhängig vom Nutzen oder Schaden finde ich das Demokratieverständnis der Landesregierung mittelalterlich (ich kenn« mich da aus
).
Bei den damaligen Kaiserwahlen ging es auch darum, wer am besten besticht. Es gab damals ganz offene Beschwerden im Stil »Ich hab« dir doch Geld gegeben, warum hast Du mich nicht gewählt?»
So macht es Beck auch: Wir geben nur dann, wenn ihr tut, was wir befehlen. Warum entschuldet Mainz nicht ganz einfach und läßt dann frei entscheiden? Warum achtet Mainz nicht die demokratischen Rechte der Bürger? Diese Erpressung mit den angeblich kommenden 30 Millionen finde ich unerträglich.
Es gibt da für mich auch weitere praktische Fragen, z.B.
soll das Salinental im Rahmen des Gesundheitsparks Salinental möglicherweise mal verkehrsberuhigt werden. Müssen die Münsterer dann immer über Rüdesheim zu ihrer Verwaltung kommen?
Was ist mit dem Münsterer Freibad? Wird das dann geschlossen weil Kreuznach »sein« Bad in der Nähe hat?
Das Bewegungsbad wird jetzt schon durch die weggenommenen Parkplätze ausgehungert. Soll das dann auch weg?
Was ist mit dem Stadtteil Ebernburg, der bei der Planung zum Gesundheitspark Salinental »vergessen« wurde?
Noch ist Bad Münster am Stein eine Stadt der kurzen Wege, ideal für alle nicht mototriserten oder gehbehinderten Menschen. Ob das so bliebe nach der Eingemeindung?
Ich finde, das sollte VOR einer Abstimmung geklärt werden.
Aber vielleicht könnte man ja einige Münsterer mit der Versprechung locken, das Ebernburg wieder abgetrennt wird, wie vor 1969
Auf jeden Fall hätte Bad Münster a.St. — Ebernburg eine der kürzesten Stadtgeschichten überhaupt: Von 1978 bis 2012, ganze 34 Jahre…
am 23. Juli 2010 um 09:51 Uhr
Betreff: Gesundheitspark
Da bin ich ja mal gespannt wie die Geschiche dieses »Projekt« ausgeht
und ob diesmal die Kleingärten weichen müssen …
am 23. Juli 2010 um 09:58 Uhr
@Mac: So sicher, wie BME 6.000 Einwohner hat
(wer hat denn da plötzlich 2.000 Einwohner dazu geworben? Bestimmt ein Trick der Zusammenlegungsgegner)