Gestern war also die erste offizielle Auftaktveranstaltung der »Klein Venedig Bohéme Art«. Neben diversen kleinen Ausstellungen und Lesungen war auch die Modenschau von unserer Carmen Maria Thomas & Hut –Vetter und als Highlight die »Faust´sche Bootsfahrt« die leider (logischerweise) sofort ausverkauft war.
Viel Mühe haben sich alle gemacht (besonders die beiden Organisatorinnen Annette Bauer und Ilse Kinder) aber…
… im Ganzen muss ich leider sagen, dass das Konzept noch nicht ausgereift ist. Ich bin jetzt davon ausgegangen, dass in der oberen Altstadt Künstler wie Maler / Straßenmaler / Musiker verteilt sind und die Altstadt aufmischen und ein gewisses Flair versprühen. Dem war aber leider nicht so und bis 15:00 Uhr war es sehr sehr ruhig…
Aber egal … ab 16:00 Uhr versammelten sich dann alle vor dem Kreuznacher Käuzchen um die Modenschau zu sehen…



Und … jetzt sind wir doch mal ehrlich, wenn diese Modenschau nicht gewesen wäre, hätte kein Fußgänger, kein Kurgast etwas von der »Klein Venedig Bohéme« mitbekommen.
Kein Banner, kein Schild, kein Hinweis in der Fußgängerzone… Hätte ich meinen Spickzettel nicht gehabt, wäre sogar »ich« an den ganzen »mitmachenden« Galerien & Co vorbeigelaufen.
Klein Venedig Bohéme? — Öhmmm ist das heute? und Wo?
Essen? Getränke? Hausgemachtes… ???
Schade eigentlich, denn am 05.06.2010 sah das noch ganz anders aus.
Aber es war die erste »offizielle« Veranstaltung und die nächste wird immer besser. Keine Frage, die »Klein Venedig Bohéme« hat das Potential und wir werden das auch weiter unterstützen. Hier ein schöner Bericht von der allgemeine-zeitung.de.
Nachtrag: 03.08.2010 — 11:58 Uhr
UPS!
Ganz vergessen habe ich die drei Musiker (Benni Fuhr (Gitarre), Hannes Greven (Bass) und Tobias Gerth (Schlagzeug)) von der Band »Knopf« die ab 18:00 Uhr vor der Gaststätte Käuzchen fast 3 Stunden spielten.
Die Band bestehend aus »Pixel«-Hannes Greven (Bass), »Pappaugen«-Tobi Gerth (Schlagzeug), Benni »Blind Ben from Birmingham« Fuhr (Gitarre) und André Gerth (Piano) spielen seit der Schulzeit, seit über 10 Jahren zusammen.
Mehr Info unter: myspace.com/knopfmusik
Im Übrigen findet die nächste »Lyrik Bootsfahrt« am 26. September 2010 um 15.00 Uhr statt.
Motto: »Lyrik bei Fedderweißer un Zwiwwelkuche«
Kostenbeitrag: 19,90 Euro
Anmeldung: Mo — Fr. 8.00 — 10.00 Uhr unter 0671–64650
Mundartdichter(innen), die Interesse haben, ihre Gedichte auf der Bootsfahrt zu präsentieren, können sich ebenfalls auch unter 0671–64650 melden.
Siehe auch: lifetime-kreuznach.de | Fazit Klein Venedig Bohéme
PS: Ich bin schon am überlegen, bzw. mir schwebt da was vor, ob wir uns beim nächsten Mal mit einer Video-Box beteiligen sollten (mit dem Kreuznacher / NaheTV und der Lifetime). Schau mer mal…
Schlagwörter: Altstadt, Bad Kreuznach, Klein Venedig, Klein Venedig Bohème, Kultur
Themenbereich: Fazit, Kultur, Veranstaltung
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Artikel gelesen 765 · Heute 4 · Zuletzt am 8. Februar 2012












am 2. August 2010 um 00:15 Uhr
@Mac … stimme dir voll und ganz zu — ohne Modenschau wäre das Ganze sehr bescheiden gewesen … Kann nur besser werden und bei den Leuten die daran mitwirken, wird es bestimmt auch besser …
Gute Idee mit der Box — da simmer dabei…
–Horsche Mol zu–
am 2. August 2010 um 11:03 Uhr
Warum soll ich hier meine Meinung äußern, wenn eh kritische Beiträge gelöscht oder nicht veröffentlicht werden…
Wohlgemerkt: das ist keinerlei Meinungsäußerung zur Modenschau, einfach nur ein Kommentar zur »Zensur«.
Aber in einem sind wir uns ja einig: Dass die Werbung für diese Veranstaltung zu wünschen übrig gelassen hat. Das hatte ich ja schon in dem wohl gelöschten Beitrag geäußert — dass entweder die Modenschau für Bohème zu »normal« ist — oder die Ankündigung nicht besonders werbewirksam.
am 2. August 2010 um 11:08 Uhr
Bitte Lesen > KLICK HIER < — mit der Maustaste klicken
am 2. August 2010 um 12:49 Uhr
@Der Gelöschte: Nicht nur Lesungen, auch »Erzählungen«, sach« ich jetzt ma« gaaanz uneigennützig
am 2. August 2010 um 17:42 Uhr
Mhhhhh .…
Jetzt haben also die Heidi und der Der Gelöschte die modeschau nicht gesehen? Das versteh ich jetzt mal gar nicht… Wie kann man den im Vorfeld über etwas sich negativ äußern, wenn man dann nicht da war?
Aber egal … die AZ hat einen schönen Artikel geschrieben…
am 3. August 2010 um 09:00 Uhr
@Der Gelöschte: Lesungen = Es wird etwas vorgelesen. »Erzählungen«, in Anführungsstrichen, von einem Geschichtenerzähler angeführt, könnte also was meinen, Cellobrother?
Um es vornehmer auszudrücken: Ich fühlte mich verpflichtet, auf die Kunst der oralen Erzähltradition hinzuweisen.
Als Geschichtenerzähler mag ich vom Publikum interpretierbare Undeutlichkeiten, ja, ich lebe sogar davon.
Auch davon, das Teile des Publikums mich für zu dumm halten und andere Teile diesen (Oh, lass es einen sein!) Irrtum bemerken
am 3. August 2010 um 10:51 Uhr
@Der Gelöschte
»Ich kenne einige persönlich und weiss, dass sie etwas bewegen wollen, aber ohne Geld wird es immer nur mittelmässig sein.«
Zum Glück trifft dies nicht für jeden zu — so betreibt z.B. MAC den Kreuznach-Blog auf eigene Kosten und das naheTV lebt von der kostenlosen Beteiligung seiner kreativen Mitglieder.…. es gibt noch viele weitere Beispiele von nicht kommerziell denkenden Zeitgenossen und die Qualität leidet mit Sicherheit nicht darunter, daß es damit kein Geld zu verdienen gibt!
Aber in der Regel hast du Recht — wir leben in einer geld– und konsumorientierten Gesellschaft, leider !
am 3. August 2010 um 11:34 Uhr
Mich würde mal interessieren, ob die Geschäftsmieten in der Neustadt zu hoch sind. Das ist doch eigentlich ein geniales Viertel, mit schönen Kneipen dabei. Das da so viel leersteht und so wenig Betrieb ist, verstehe ich einfach nicht.
Ich hoffe, daß durch die Fassadenaufmöbelung nach und nach das Interesse steigt.
@Kreuznacher: Es sollte aber nicht vergessen werden, dass es auch Künstler gibt, die von so etwas leben, mich zum Beispiel. Ich muß geld– und konsumorientiert sein, sonst verhungere ich
Dafür habe ich mehr Zeit, mich mit meiner Profession zu beschäftigen und habe dadurch oft mehr Möglichkeiten und kann tatsächlich besser sein als Menschen, die dazu noch etwas anderes tun müssen, um zu überleben.
Ich bin sozusagen stets in Übung.
Aber auch für das Ehrenamt gibt es natürlich positive Punkte zu nennen!
Es ist immer die gesunde Mischung aus Professionellem und Ehrenamtlichem, die am meisten schafft, finde ich.
Es ist ein allgemeiner Fehler, dass die Ehrenamtlichen auf die Professionellen schimpfen und umgekehrt.
Auf dieses spezielle Neustadt-Thema übertragen würde ich z.B. als regional ansässiger Künstler anbieten, zum Ankurbeln dieses Festes zunächst mit geringerer Gage als sonst aufzutreten. Auch wenn das am Ende leider viele Veranstalter vergessen und, wenn es dann gut läuft, einen Billigeren nehmen…
Allgemein ist es (nicht nur) in dieser Region die mangelnde Zusammenarbeit. Jeder macht sein Fest, teilweise in Konkurrenz, anstatt das alle ein großes Fest machen.
Aber was in Bad Münster — Ebernburg nicht geht (gemeinsame Kirmes ohne Querschläger) geht wohl auch in Kreuznach nicht
am 3. August 2010 um 11:46 Uhr
Also ich find’s n bisschen schade, wie sich das hier entwickelt… Es gibt ja kein einziges Kommentar zur Musik zu finden, die ja immerhin fast drei Stunden der sog. »Boheme« ausfüllte am Abend. Ich fand’s gelungen und bin froh über nen schönen Abend — SO!
Peace!
am 3. August 2010 um 11:58 Uhr
Ups…
Sorry … habe ich jetzt mal schnell nachgeholt…
am 3. August 2010 um 17:55 Uhr
@Der Gelöschte: Ja, im weitesten Sinne schon. Ich schreibe aber nur selten, ich erzähle mehr.
am 4. August 2010 um 10:10 Uhr
@Der Gelöschte: Ich verstehe zwar beides und bestehe auch wirklich nicht darauf, aber wenn Du fragst: Der Fachbegriff des einen ist nicht »spielende«, sondern »Darstellende Kunst«.
Das andere nennt sich wirklich »Oral«, weil das Medium, der Mund (im Gegensatz zum Buch), genannt wird, und nicht der Inhalt, das Wort (Verbum), was ja auch schriftlich existieren kann.
Das Gegenteil zur Oralen Erzählung ist die Literarische Erzählung.
Oralität vs. Literalität. Dazu gibt es auch ein (mir leider noch nicht vorliegendes) Buch:
Ong, Walter J.: Oralität und Literalität. Die Technologisierung des Wortes; 1987
Und hier noch ein Text der sich ganz kurz kritisch mit Ong und Oralität auseinandersetzt:
http://www.uni-due.de/einladung/Vorlesungen/lektuere/oralitaet.htm
Ein wichtiger Zweig der Oralität ist auch die »Oral History«, also die ausschließlich mündliche Geschichtsüberlieferung.
Es wird also nicht nur oral etwas eingeführt (ich denke da an Tabletten…), es kommt auch gelegentlich etwas dort heraus
Bei Geschichten ist mir das Orale Erzählen wichtig, um die Texte, die aus der Oralität durch Grimm, Bechstein, etc. sozusagen entfernt wurden, wieder in diese Tradition einzufügen. Das Aufschreiben war und ist wichtig zur Überlieferung, doch die Technik des freien Erzählens soll einfach erhalten bleiben und es sollte den Menschen auch klar werden, dass z.B. die Grimm’schen Geschichten nichts Zementiertes, immer gleich Wiedergegebenes waren. Da gibt es schöne Beispiele wie die Geschichte der Salzprinzessin, die in einigen Punkten ganz unterschiedlich überliefert ist.
@MAC & alle, die hier was zum Bohéme-Fest erwarten: Ich entschuldige mich für die Off Topic-Texte an dieser Stelle; ich habe leider keine Ahnung, wie ich Der Gelöschte außerhalb erreichen kann. Cellobrother, mein Name ist ja kein Geheimnis, wenn Du noch Fragen oder Kritik dazu hast, kannst Du mich gerne über meine Webseite erreichen
am 4. August 2010 um 10:18 Uhr
@Chnutz: Kein Problem
am 4. August 2010 um 10:23 Uhr
Na dann noch einen Nachtrag: Foren und Blogs, ist das jetzt Literatur oder getippte Oralität? Denkt nur an die mitgelieferten Gesichtsausdrücke
Mal so als Stich in ein möglicherweise vorhandenes Wespennest
am 16. August 2010 um 21:26 Uhr
jemand hat das wohl mitgeschnitten…
http://www.youtube.com/watch?v=HPq1tPoNzww
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