»Wie schön es doch wäre, wenn die Stadt wieder eine eigene Brauerei hätte« — dachten sich »Udo Braun« und »Andreas Röth« und fingen 2008 mit der Planung eines Brauhauses im Salinental an.
Nun ist es endlich soweit, Bad Kreuznach hat ein neues Schmuckstückchen.
Das Brauwerk … und dieses öffnet heute (02.09.2010) um 17:00 Uhr offiziell seine Türen. Ich war heute Mittag schon mal da, um mir das Ganze anzusehen.
Das Brauhaus, welches aus hochwasserschutztechnischen Gründen auf Stelzen gebaut wurde, liegt direkt am Anfang des Bad Kreunacher Salinentals.
Neben der Saline Karlshalle.
Das Design des Brauwerk´s hat sich perfekt in die Umgebung zum Gradierwerk eingepasst.
Es hat über 250 Sitzplätze, einen Lounge– sowie einen Gesellschaftsraum für 120 Personen, einen Raucherraum, eine Dachterrasse und einen Behindertenaufzug.
Neben den selbst gebrauten Biersorten wie dem Salinenbräu Hell — Salinenbräu Dunkel und dem Salinenbräu Weissbier, wird es zusätzlich wird ein Saisonbier angeboten.
Auch der BRAUWERK–Biergarten kann sich sehen lassen:
Darüber hinaus können sich die Gäste auf eine deftige Brauhausküche freuen, angefangen vom hausgemachten Bierbrot bis hin zur Forelle. Alles Frisch auf den Tisch und ja … da steht ein Zapfhahn auf dem Tisch.
Der Name »Brauwerk« ist eine Kombination aus BRAUen und GradierWERK und wurde im November 2009 zusammen mit einem Wettbewerb der Antenne Bad Kreuznach gefunden.
Hier noch ein paar Bilder:
Und hier noch ein paar Fotos von »Thorsten Subat« von der
88.3 Antenne Bad Kreuznach. BESTEN DANK !
Im Übrigen wurde die Braueinrichtung von der Firma Dreher aus Österreich geliefert.
Wir wünschen Udo Braun und Andreas Röth viel Erfolg.
BRAUWERK — das Brauhaus im Bad Kreuznacher Salinental
Inh. Udo Braun und Andreas Röth
Saline Karlshalle 11
55543 Bad Kreuznach
Web: brauwerk-badkreuznach.com
Map: KLICK
Der Biergarten ist von Montag — Freitag ab 12 Uhr, Samstag, Sonn– und Feiertag ab 10 Uhr geöffnet.
Schlagwörter: Andreas Röth, BRAUWERK, Salinental, Udo Braun
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Artikel gelesen 2071 · Heute 4 · Zuletzt am 3. Februar 2012






























am 2. September 2010 um 16:28 Uhr
Also, unter »perfekt einpassen« verstehe ich was anderes. Das Teil passt in keiner Weise zu dem denkmalgeschützten Ensemble. Aber zu Kreuznach, wo auf Denkmalschutz allgemein offensichtlich nicht so viel Wert gelegt wird.
Warum im Planungsgebiet des »Masterplan Salinental« dieser Klotz an solch einer zentralen Stelle genehmigt wurde, ist mir auch noch ein kleines Rätsel.
Na ja, immerhin gut für die Betreiber. Viel Glück, auf das nicht noch ein geschlossenes Ding da rumsteht wie in Ebernburg, wo der Sickingische Hof abgerissen wurde und jetzt seit Jahren ein Leerstand ist.
am 2. September 2010 um 16:37 Uhr
Also, ich finde schon das es vom Design sehr schön passt. Und wenn man über »denkmalgeschützten Ensemble« spricht … kann man auch gleich den
Camping PlatzReisemobilstellplatz, welcher vor Jahren noch, unmöglich aussah, in Frage stellen. Vondaher hat sich was getan und ich finds gut.am 2. September 2010 um 17:08 Uhr
Das nennt man »Teufel mit Beelzebub austreiben«. Camping weg und Architektenmotz hin.
Ich gestehe aber, es hätte noch schlimmer kommen können.
am 2. September 2010 um 17:10 Uhr
Der
Camping PlatzReisemobilstellplatz ist ja auch neu … und gehört auch zum Brauwerk.am 2. September 2010 um 17:16 Uhr
Ich bezog mich auf Dein »den Campingplatz, welcher seit Jahren unmöglich aussah, in Frage stellen.»
Da war ja vorher schon einer, ich dachte, den meintest Du damit.
Erstaunlich, auch wieder Camping jetzt? Da werden sich BUND & Nabu aber freuen für ihre zertrampelten Würfelnattern in der Uferzone. Oder die Camper über ein Betretungsverbot, wovon ich gehört habe, das es eine Auflage wäre
Weiß aber nicht, ob das nur ein Gerücht ist.
am 2. September 2010 um 18:00 Uhr
Klar meinte ich den alten
Camping PlatzReisemobilstellplatz …Den jetztigen haben Udo und Andreas am 03.07.2008 übernommen und endlich auf Vordermann gebraucht. Am 07.07.2008 kam dann noch die Idee mit dem Brauhaus.
am 2. September 2010 um 20:05 Uhr
Klasse Bilder … Ich freue mich schon auf Samstag !
Danke
am 2. September 2010 um 21:46 Uhr
So, Brauwerk haben wir im privaten Kreis persönlich »eröffnet«.
Biere sehr gut, Location ein Traum! Reduzierte Architektur, auf das »Wesentliche« beschränkt, lichtdurchflutet und alles in warmen Farben gehalten. Ohne »Schnickschnack« und 1980er »Eichenrustikale«.
Ein »Hingucker, nicht nur für Architektur-Freaks sondern auch für Bier-Liebhaber.
Speisekarte nicht zu überladen. Essen für ein Brauhaus genau richtig: nicht zu viel am Teller, etwas »Food-Design« und alles durch das selbstgebraute Bier abgerundet.
In diesem Sinne, die besten Wünsche für die Zukunft, Andy und Udo.
Krautige Grüsse.
Wilddieb.de
am 2. September 2010 um 22:06 Uhr
So, war heute Abend auch mal unten etwas essen und mal ein schönes Bier trinken.
Ich finde die Lokation richtig klasse! Ich werde auf jeden Fall öfters dort unten sein!
Sehr gut gelungen — Klasse gemacht von Udo und Andy.
am 2. September 2010 um 22:20 Uhr
ich bin ein totaler Bad Kreuznachfan und komme immer wieder gerne dorthin und ich freu mich auf Samstag endlich das geöffnete Brauwerk zu besichtigen (auch wenn ich kein Bier trinke) und mind. 2 Stunden auf der Dachterasse den Blick und die Salinen genießen zu dürfen.
Zu diesem Projekt wünsche ich Andy und Udo nur alles erdenklich Gute und viel Erfolg.
Bis Samstag
LG Utchen
am 3. September 2010 um 00:21 Uhr
Sorry, nochmal dumm gefragt: Ist es ein Campingplatz oder »nur« ein Wohnmobilplatz dabei? Ich dachte und hatte gehört & gelesen, nur Letzteres.
Ich werde ja »beruflich« öfter nach Unterkünften aller Art gefragt, deshalb bohre ich nochmal nach.
am 3. September 2010 um 00:22 Uhr
Ja Endschuldigung,
da habe ich mich falsch ausgedrückt.
Ich meinte Wohnmobilplatz oder Reisemobilstellplatz.
Genau angrenzend am Brauhaus Brauwerk liegt das Reisemobilstellplatz »Salinental«. Der Platz verfügt über 32 Stellplätze.
Siehe auch: Brauwerk.info | Reisemobilstellplatz
am 3. September 2010 um 08:58 Uhr
@Mac: Kein Ding, Mac.
Noch mal zum Deutlichmachen: Ich halte nur den Platz wg. den alten Salinenhäusern für total verfehlt, für sich und mit nur der Landschaft darum betrachtet ist das Häuschen ganz gelungen.
@Der Gelöschte: Steht doch indirekt in der Karte, welches Wasser benutzt wird: »Salinenbräu«. Wohl das weltweit erste Bier aus Sole
Das Weißbier ist laut Webseite noch »Under Construction«, das heißt, es wird noch under Labborbedink-bedik#hicks#bedingungggen geteschet #hicks#
Wenn ihr noch Versuchskaninchen braucht, hier, hallo
Ähm-Hrm, Tschulligung, ging mit mir durch #räusper#
Die Beschreibung der beiden Biere hört sich sehr gut an, ich bin auf den Geschmack gespannt. Bin Fan der »typisch bayrischen« Brauart. Im Notfall bringe ich auch gerne einen Eimer Quellwasser von unserem Mühlenbrunnen mit, wenn es mal hapert am Wasser
am 3. September 2010 um 09:40 Uhr
Hallo Chnutz,
ich denke eher dass sich das Brauwerk an die Salinen anlehnen soll und nicht an die Salinenhäuser.
Jede Saline hat eine gerade, schlichte Form und keiner würde sagen wollen dass diese Salinen-Bauwerke »Klötze« sind.
Für mich ist das Brauwerk nicht nur »für sich und mit nur der Landschaft darum« gelungen, sondern gerade in Verbindung und als »Verlängerung« der Karlshalle…was Materialen, Farben und Baustil betrifft.
In diesem Sinne…Prost!
Wilddieb
am 3. September 2010 um 10:15 Uhr
@wilddieb: Ja klar, da hat sich der Architekt was gedacht mit der Beplankung, das habe ich schon verstanden. Zu dem denkmalgeschützten Ensemble gehören aber die Häuser. Und wo an den Salinen siehst Du die weiße Farbe? Und die grauen Eingangsklötze? Die Stahl– und Stahl/Glas-Geländer? Warum ist die Beplankung nicht genauso wie bei den Gradierwerken?
Es ist ein alter Streit bei Bauten an Denkmälern. Auffällig abheben oder behutsam einpassen mit gleichem Stil, Material, Dachformen, etc.
Dieses Gebäude zählt zu »auffällig abheben«. Wie Cellobrother richtig bemerkt, ist das (Neo-)Bauhausstil. Mit japanischem Einschlag. Zur Zeit modern eben.
Gebäude, wie sie in der ganzen Welt zur Zeit entstehen. Kein Gebäude, was »Bad Kreuznach« oder »Industriearchitektur des Barock« ausdrückt. Das würde aber, meiner Ansicht nach, der Standort verlangen. So hat er sein typisches Gesicht verloren.
Im Zusammenhang mit vielen anderen Abrissen (Salinenarbeiterhaus neben dem Wohnsiedler-Seniorenheim im Salinental, Häuser in der Neustadt, etc.) zeigt mir das, dess man in Bad Kreuznach kein Gefühl für Ensembles hat, welche aber die meisten Touristen suchen. Das ist ein Problem der ganzen Region.
Trockenmauren ersetzen durch Drahtkorbkonstrukte oder Zementmauern, graue Betonhohlsteine für Gärten und dazu der regionaltypische Satz »damit es ein Bild gibt«.
Und dann immer die großen Fragezeichen in den Augen, wenn Gästezahlen nicht stimmen und Leute wie ich so komische Sachen sagen wie ich sie hier eben geschrieben habe.
»Behutsam« und »angepasst« langweilt wahrscheinlich die Architekten zu sehr. Alle Planer und Architekten wollen lieber ein Zeichen setzen.
am 3. September 2010 um 11:46 Uhr
@Chnutz
Stimmt…Die »Betonklötze« findet man zwar nicht an der Karlshalle, allerdings an den Salinen am Schwimmbad (Sockel). Edelstahlgeländer wiederum an der Saline am Kurhaus.
Ganz im Sinne von Bauhaus: »Die Form folgt der Funktion«
Du schreibst: »Bauhausstil. Zur Zeit modern eben«.
Nicht ganz. Bauhaus ist schon sehr sehr lange »modern«.
Wenn man bedenkt, dass Bauhaus schon in den 1920er Jahren »modern« war, kann man durchaus davon ausgehen, dass es nicht nur über 70 Jahre später modern ist, sondern auch in Zukunft nicht »unmodern« werden wird.
»Diese Gebäude« entstehen übrigens nicht erst heute auf der ganzen Welt. Kurz nach der Schließung 1933 verbreitete sich der Stil weltweit.
So, hier noch eine Linkempfehlung für alle »Bauhaus-Interessierten« zu meiner Zusammenfassung
http://www.innenarchitekten-in-berlin.de/architektur/bauhaus-architektur.htm
Übrigens: Barocker Baustil könnte ich mir fürs Brauwerk nicht vorstellen. Das soll lieber Radeberger mit der Semperoper und deren barocken Elementen übernehmen
Ein kleiner »Dresdner Zwinger« neben der Karlshalle? Hmm…!
Dazu aber auch noch ein Link:
http://www.innenarchitekten-in-berlin.de/architektur/barock-architektur.htm
Herzlichst
Wilddieb
am 3. September 2010 um 14:04 Uhr
kurz gemacht — einfach spitze… auch für nicht Biertrinker
am 3. September 2010 um 18:05 Uhr
@wilddieb:
Nein, ich schrieb nicht »Bauhausstil. Zur Zeit modern eben«.
Du hast den wichtigen Part einfach verkürzt. Erstens das (Neo-) und zweitens das »japanisch«.
Deswegen hättest Du Dir gerne die Belehrung zu Bauhaus sparen können.
Ich schrieb auch nichts von barocker Architektur, sondern von »Industriearchitektur des Barock«. Die Semperoper damit zu vergleichen hieße die im Bau befindliche Elbphilharmonie mit einer neuen Anlage für Boehringer zu vergleichen.
Bitte nicht mehr die Zitate verfälschen.
Zum Thema Beliebtheit von Bauhaus: Warum nochmal werden eben die Plattenbausiedlungen in Ost und West abgerissen und unsere Münsterer GästeführerInnen behaupten hartnäckig, nur Kriegsschäden hätten zu den im Funktionsstil gebauten Häusern in Bad Münster und/oder Kreuznach geführt?
(Was ich ihnen übrigens auszureden versuche, weil hier eben kein Ensemble bestand und die Architektr für ihre Zeit berechtigt war. Dazu sollte man auch stehen).
Nochmal die beiden Worte:
»Behutsam«
»angepasst«
Ich für meinen Geschmack will kein Zuckerbäckerstil in einer modernen Bürostadt und ich will kein modernes Bürogebäude (oder etwas, das so aussieht) neben einem barocken Ensemble, das für die Stadt von hervorragender Bedeutung ist.
Im übrigen auch noch ein Tipp: Wenn Du (oder jemand der das liest) Interesse ha(s)t: Im Stadtteil Eselsfüth von Kaiserslautern steht eine wunderbare, denkmalgeschützte Bauhaus-Villa, die dringender Hilfe bedarf:
»Eselsfürth 22: herrschaftliche Villa; zwei– und dreigeschossiger Flachdachbau, Bauhaus-Stil, 1928, Architekt Hans Herkommer, Stuttgart; Ausstattung«
Es soll sich da eben ein Freundeskreis gründen, habe ich gehört. Bei Interesse bitte Mail an mich, ich gebe es gerne weiter.
am 3. September 2010 um 21:59 Uhr
@Chnutz
Sorry dass ich »wichtige Auszüge« in den Zitaten weggelassen habe. Hielt den Zusatz, den Du in Klammern gesetzt hast, genau so wie »japanischem Einschlag« als untergeordnet…Deiner Schreibweise so entnommen.
Mir war bewusst dass meine kurzen Ausführungen zu verschiedenen Baustilen Dir bekannt sein dürften. Gehe allerdings davon aus dass hier auch einige User mitlesen die nicht erst nach dem Thema im Web suchen wollen.
Nun gut, das solls dann von mir zu diesem Thema gewesen sein.
Und zum Abschluss nochmals zum eigentlichen Thema: »Prost«.
Wilddieb
am 4. September 2010 um 00:35 Uhr
–gelöscht–
am 4. September 2010 um 13:36 Uhr
@wilddieb: Du hast recht, was sind schon Äußerlichkeiten — wenden wir uns den inneren Werten des Brauwerks zu: Prost!
am 4. September 2010 um 13:39 Uhr
@Der Gelöschte: Wieso sagst Du nichts mehr? Befürchtest Du, dass Hopfen & Malz verloren sind?
Also, Vom Hopfen habe ich noch 120kg
am 4. September 2010 um 15:45 Uhr
–gelöscht–