Kreuznach muss sparen sparen sparen...

Kassen­sturz!

Rund 16.8 Millio­nen Euro fehlen in der Stadt­kasse .

16.8 Millio­nen Euro !

Vor dem Hinter­grund des Rekord­de­fi­zi­tes von rund 16,8 Millio­nen Euro fordert die ADD (Aufsichts– und Dienst­leis­tungs­di­rek­tion Rheinland-Pfalz) nicht nur »zwingend« auf Ausga­ben zu verzich­ten, sondern »alle denkba­ren verbes­sern­den Maßnah­men umgehend zu ergrei­fen«.

Gesagt getan …

Der »Finanz­aus­schuss« hat nun ein Konzept dem Stadt­rat vorge­legt, mit dem die »Stadt Bad Kreuz­nach« Einspa­run­gen und Mehrein­nah­men in Höhe von bis zu 3.5 Millio­nen Euro kann.

Rund 1,4 Millio­nen Euro sollen Steuer­ein­nah­men in folgen­den Berei­chen bringen:

Weitere Maßnah­men:

Erhöht werden sollen, der Eintritt für das Schwimm­bad Salinen­tal und die Jahres­ge­büh­ren für Erwach­sene der Stadt­bi­blio­thek (4000 Euro Mehrein­nah­men). Gespart werden soll bei der Gebäu­de­rei­ni­gung (35.000 Euro) und der Straßen­un­ter­hal­tung (70.000 Euro). »Na… toll«

Die Stand­ge­büh­ren für Jahrmarkts-Schausteller werden angepasst.

Die Schlie­ßung des Schwimm­ba­des Bosen­heim wurde von der Liste gestri­chen. »Da fragt man sich nur WARUM?«

Statt­des­sen soll der jährli­che Zuschuss auf 100.000 Euro gedeckelt werden. Den Rest (37.500 Euro) soll die Verbands­ge­meinde Bad Kreuz­nach überneh­men, in deren Einzugs­ge­biet das Bad liegt und auch von den Bürge­rin­nen und Bürgern mit genutzt wird. Der Zuschuss für die städti­sche Gesell­schaft Gesund­heit und Touris­mus soll um 100.000 Euro verrin­gert werden.

Der Zuschuss für die Städte­part­ner­schaft wurde um 100.000 Euro gekürzt, die Sport­gala findet nur noch alle zwei Jahre statt.

Jugend­amt bleibt!

Der größte Posten auf der Seite der Einspa­run­gen ist das Jugend­amt, das bei der Stadt bleiben soll. In Verhand­lun­gen soll erreicht werden, dass der Kreis die Pflicht­auf­ga­ben der Jugend­hilfe zu 100 Prozent übernimmt (zum Beispiel für Heimun­ter­brin­gun­gen). Derzeit trägt die Stadt 25 Prozent (rund 2,34 Millio­nen Euro). Sie will im „gerech­ten Stadt-Umland-Ausgleich“ bis zu 1,35 Millio­nen Euro einspa­ren.

Die von der ADD gefor­der­ten zusätz­li­chen 500.000 Euro wurden aus dem aktuel­len Haushalt gestri­chen:

So und dann sollen die gebüh­ren­pflich­ti­gen Parkzei­ten (derzeit werktags bis 19 Uhr, samstags bis 16 Uhr) verlän­gert werden (=130.000 Euro) und »last but not least« :
Auf der Pfingst­wiese sollen Parkge­büh­ren für Autos und Lastwa­gen erhoben werden: Einnah­men: Mindes­tens 30.000 Euro
talktohand Kreuznach muss sparen sparen sparen... »Wer kam den auf diese Idee?«

Vielleicht sollte man ja mal beim KREISEL-BAU oder bei der 22 Millio­nen Euro teuren OST-WEST-TRASSE / »Turbo­krei­sel« sparen.

Wem das alles zuviel ist, der kann ja das machen.

Siehe auch: lifetime-kreuznach.de

Kreuznach muss sparen sparen sparen...




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Themenbereich: Ei horsche mol, Stadt Bad Kreuznach
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Artikel gelesen 722 · Heute 3 · Zuletzt am 20. Februar 2012
:KOMMENTARE:

Zu diesem Beitrag gibt es 11 Kommentare.
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  1. Lesen.…
    http://www.infothek.statistik.rlp.de/neu/MeineHeimat/vergleich.aspx?sl=B&topic=258&id=3537&key=0713300006&l=3&p2=4&subject=105
    und verglei­chen und feststel­len, daß da wohl was in Bad Kreuz­nach nicht stimmt!

    496,4 Kreuz­nacher Mitar­bei­ter — 315,8 Durch­schnitt in vergleich­ba­ren Gemein­den = 180,6 zusätz­li­che Kreuz­nacher Mitar­bei­ter x 36.000,00 Euro/Jahr = 6,5 Millio­nen / Jahr!

    :stop:

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  2. Tja … im März könnt ihr was ändern … (ich nicht)

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  3. Der Kreuz­nacher hat bedingt Recht, man muss das Ganze aber in Relation zu den Einwoh­nern setzten. Und da braucht unsere Stadt auf 1000 Einwoh­ner eine halbe Stelle mehr um die Bespa­ßung der lieben Bürger zu gewähr­leis­ten. Das macht dann ca. 25 Stellen mehr als der Schnitt in RLP. Das ist zwar weniger als die imposante Zahl vom Kreuz­nacher, ergibt aber immer noch ein Sparpo­ten­zial von ca. 500 bis 750 T€ im Jahr. Und wie gesagt: Kreuz­nach liegt um diesen Wert über dem Durch­schnitt — es gibt also Kommu­nen, die mit noch weniger Perso­nal auskom­men!
    Zu Mac: Was soll man denn im März ändern? Die Konzepte der alter­na­ti­ven Bewer­ber zum jetzti­gen OB sehen an der Stelle sicher keine Einspa­run­gen vor, im Gegen­teil.

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  4. Vielleicht kommt ja noch ein Kandi­dat auf die Kreuz­nacher Showbühne. (Was ich aber nicht glaube)

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  5. das ist doch n schlech­ter Witz die Ost-West Trasse soll Trotz­dem noch gebaut werden ??

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  6. Wenn mich jemand als OB will… Ich mache es!

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  7. Ne ne … ich mach das (dafür ziehe ich auch wieder nach KH Stadt)

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  8. Lieber Giovanni -
    Du hast recht — auch pro Tausend kann man die Rechnung machen!
    Aber schau doch bitte nochmal auf die Statis­tik, die ich in meinem Post verlinkt hatte — dort steht expli­zit Bad Kreuz­nach hat 11,4 Beschäf­tigte / 1.000 Einwoh­ner, während der Durch­schnitt vergleich­ba­rer Gemein­den 9,9 Beschäf­tigte hat.
    Also eine Diffe­renz von 1,5 Mitarbeitern/ 1.000 — wo deine halbe Stelle herkommt, weiß ich nicht!
    Auch nach der Tausen­der­rech­nung gibt es also bei 43.800 Einwoh­nern ca. 66 Mitar­bei­ter zuviel in Bad Kreuz­nach und du hast ja auch zu Recht darauf­hin­ge­wie­sen, daß Kreuz­nach mit seinem Wert den Durch­schnitt hochtreibt und »es gibt also Kommu­nen, die mit noch weniger Perso­nal auskom­men!»

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  9. Zu Kreuz­nacher: Selbst­ver­ständ­lich sind’s »andert­halb« mit Kosten von weit über einer Mio. €, sorry. In der Bewer­tung sind wir uns aber wohl einig.
    Im Übrigen reden wir in BK über jährli­che Fehlbe­träge von weit über 10. Mio Euro. Selbst wenn man auf alle neuen Straßen verzich­tet, nichts mehr für die Infra­struk­tur macht und Perso­nal wie beschrie­ben abbaut — das reicht nicht. Ein wichti­ger Grund wird nie angespro­chen: Mehr als 50% der „Leistungs­emp­fän­ger“ die im Kreis Bad Kreuz­nach gemel­det sind, leben in BK. Und das kostet jährlich Millio­nen €, die einfach nicht da sind.

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  10. Da die Zahl in Bad Münster am Stein Ebern­burg bei 2,7 liegt (hier die — identi­sche — Statis­ti­k­quelle) sollte also demnächst Bad Kreuz­nach einge­mein­det werden zu »Bad Münster­kreuz­burg am Stein nach Eber«, was?! :jippi:

    Tatsäch­lich ist ein einfa­cher Zahlen­ver­gleich wie in diesem Thread nicht möglich, da es immer auch um verschie­dene Aufga­ben geht. So sind bei der Kreuz­nacher Statis­tik die Touris­mus– und Kurbe­schäf­tig­ten dabei, die in anderen Städten sicher nicht in dem Umfang vorhan­den sind.

    Hier deswe­gen eine Liste der Eigen­be­triebe der Stadt Bad Kreuz­nach:
    http://www.stadt-bad-kreuznach.de/wirtschaft/stadt-gesellschaften.htm

    Bad Münster-Ebernburg hat — zum Vergleich — fast alle Aufga­ben abgege­ben, daher die niedrige Beschä­fig­ten­zahl.

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  11. […] auch: Kreuz­nach muss sparen sparen sparen… und netzwerk-am-turm.de | OhWeh […]

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