red dot award für die Designagentur Schmitt und Gunkel

Für die heraus­ra­gende Gestal­tung der von Matthias Gunkel entwor­fe­nen Plakate zu den Auffüh­run­gen der Opern »Die Tote Stadt« (bereits Gewin­ner des inter­na­tio­na­len Wettbe­werbs »Beste Plakate 2009«) sowie »L‘oracolo/Le Villi« der Oper Frank­furt erhielt die Bad Kreuz­nacher Designagen­tur Schmitt und Gunkel nun im red dot design award, einem der inter­na­tio­nal größten und renom­mier­tes­ten Designwett­be­werbe, das begehrte Quali­täts­sie­gel »red dot«.

15 Juroren, renom­mierte Design­ex­per­ten aus aller Welt, prüften während einer tagelan­gen Jurie­rungs­phase kritisch jede einzelne der insge­samt 6.369 Einrei­chun­gen. Für ihre Designqua­li­tät wurden nur knapp 10 Prozent der Arbei­ten mit einem gekürt. In einer Ausstel­lung im design museum werden alle Gewin­ner­ar­bei­ten vom 9.Dezember 2010 bis zum 9. Januar 2011 gezeigt.

Matthias Gunkel:

Unsere Überle­gun­gen müssen der Gegeben­hei­ten Rechen­schaft ablegen, dass der gesell­schaft­li­che und wirtschaft­li­che Stellen­wert von Kunst und Kultur im Allge­mei­nen in den letzten Jahren stark gewach­sen ist – was sich in der Zunahme des Kultur­an­ge­bots zeigt. Deswe­gen bewegt sich das Kultur­schaf­fen vor allem in den urbanen Zentren in einem gesät­tig­ten und tenden­zi­ell übersät­tig­ten Markt, was den Konkur­renz­druck verschärft und neue Maßnah­men – eben auch im Hinblick auf die Kommu­ni­ka­tion – erfor­dert. Zudem haben die aufmerk­sam­keits­star­ken und verkäu­fe­ri­schen Werbe­auf­tritte der Wirtschaft neue Maßstäbe gesetzt, denen sich die auch die Kultur nicht verschlie­ßen kann, wenn sie sich nicht ins Abseits begeben will.

Der offen­sive Markt­auf­tritt der kommer­zi­el­len Kulturan­bie­ter konkur­riert darüber hinaus mit der subven­tio­nier­ten Kultur­ar­beit – und zwingt diese daher dazu, ähnliche Maßnah­men ergrei­fen zu müssen. Die Designs der Plakate werden unter Berück­sich­ti­gung all dieser Fakto­ren entwi­ckelt: Sie schaf­fen die Kombi­na­tion aus schöp­fe­ri­schem Moment und wirtschaft­li­cher Bedeu­tung und leisten damit einen erheb­li­chen Beitrag zur Verbin­dung von Kunst und Ökonomie.

Durch die Kombi­na­tion von Perso­nen, Porträts, Landschaf­ten oder Dingen und deren direkte Bezug­nahme der Bildwir­kung zuein­an­der, entsteht in diesen Plaka­ten eine neue, zusätz­li­che und werkspe­zi­fi­sche Bedeu­tungs­ebene, die perso­nen– und gefühls­welt­be­zo­gene Inhalte der Insze­nie­rung aufgreift und damit eines schafft: Lust auf Oper.

SuGPlakat 580x385 red dot award für die Designagentur Schmitt und Gunkel

Alle Gewin­ner werden im Rahmen einer stilvol­len Preis­ver­lei­hung am 8. Dezem­ber 2010 in der Galahalle des Casino Zollver­ein in Essen geehrt. An diesem Abend findet im red dot design museum ebenfalls die Vernis­sage der Sonder­aus­stel­lung »Design on stage – winners red dot award: commu­ni­ca­tion design 2010« statt, die vom 9. Dezem­ber 2010 bis zum 9. Januar 2011 sämtli­che ausge­zeich­ne­ten Arbei­ten präsen­tiert.


Designagen­tur Schmitt und Gunkel GmbH
Auf dem Martins­berg 1a — D-55545
www.schmittundgunkel.de

red dot award für die Designagentur Schmitt und Gunkel




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Artikel gelesen 1215 · Heute 2 · Zuletzt am 14. Mai 2012
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  1. Zu Recht!

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