Landesverband der Freien Berufe ehrt beste Azubis

66 Auszu­bil­dende hat der Landes­ver­band der Freien Berufe Rheinland-Pfalz (LFB) bei einer Feier­stunde im rheinland-pfälzischen Landtag in Mainz für den erfolg­rei­chen Abschluss ihrer Ausbil­dung mit den Noten „sehr gut“ und „gut“ geehrt.

Acht von ihnen kommen aus dem : Ines Kohlmeier aus Bad Münster, Michael Klotz aus Daubach, Michaela Fickin­ger aus St. Katha­ri­nen, Jana Miche­lis aus Rüdes­heim, Nicole Pitthan aus Pfaffen-Schwabenheim, Alisa Drachen­berg aus Martin­stein, Melina Hollen­bach aus Harges­heim und Agnesa Schnei­der aus Bad Kreuz­nach sind unter den Geehr­ten.

Edgar Wilk, Präsi­dent des LFB, fand lobende Worte für die hervor­ra­gen­den Leistun­gen jedes Einzel­nen:

»Auf das von Ihnen Erreichte können Sie mit Recht stolz sein. Ihre Bestno­ten im anspruchs­vol­len Feld der Freien Berufe zeigen, dass Sie viel Fleiß und Ehrgeiz in Ihre Ausbil­dung inves­tiert haben und sich damit die wichtigste Grund­lage für Ihre weitere beruf­li­che Laufbahn geschaf­fen haben.«

Die insge­samt 66 Geehr­ten haben ihren Abschluss in den Ausbil­dungs­be­ru­fen Notariats-fachangestellte/r, Steuerfachangestellte/r, Rechtsanwaltsfachangestellte/r, zahn-medizinische/r Fachangestellte/r und pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r geschafft. Der Vizeprä­si­dent des LFB, Dr.-Ing. Horst Lenz, sagte in seinem Schluss­wort:

»Nicht nur den Auszu­bil­den­den gebührt an dieser Stelle Anerken­nung und Hochach­tung. Auch die Ausbil­dungs­stät­ten und Berufs­schu­len, die während der Ausbil­dungs­jahre mit Rat und Tat zur Seite standen, haben am heuti­gen Erfolg ebenso ihren Anteil und verdie­nen großen Dank für ihr Engage­ment.«

Auch nach der Ausbil­dung stehe der LFB den heute ausge­zeich­ne­ten Auszu­bil­den­den weiter­hin zur Seite, wenn sie in ihrem Berufs­le­ben die nächs­ten Schritte gehen, so Lenz weiter.

»Egal, für welchen Weg Sie sich entschei­den, ob Fortbil­dun­gen und vielleicht sogar die Selbst­stän­dig­keit oder ein Angestell­ten­ver­hält­nis: Wir sind gern Ihr Ansprech­part­ner. Wir fördern die Unabhän­gig­keit des Berufs­bil­des und machen die Freien Berufe für eine Selbst­ver­wal­tung ohne staat­li­che Hilfe stark.«

In ihrer Anspra­che würdigte auch die rheinland-pfälzische Bildungs­mi­nis­te­rin Doris Ahnen die Leistun­gen der Ausbil­dungs­bes­ten:

»Damit haben Sie nicht nur außer­ge­wöhn­li­che Kennt­nisse und Kompe­ten­zen unter Beweis gestellt, sondern auch ein sehr hohes Maß an Zielstre­big­keit und Durch­hal­te­ver­mö­gen! Zur dauer­haf­ten Siche­rung des Fachkräf­te­be­darfs sind solche Vorbil­der wichtig.«

Dank und Lob gebühre aber auch allen, die in den berufs­bil­den­den Schulen, in den Kanzleien, Praxen und sonsti­gen Ausbil­dungs­un­ter­neh­men, in den Berufs­or­ga­ni­sa­tio­nen und im übrigen Umfeld der Auszu­bil­den­den durch ihre Unter­stüt­zung diese Leistun­gen mit ermög­licht hätten. Sie hoffe, dass die jungen Frauen und Männer auch nach ihrem Berufs­ein­stieg dieselbe Zielstre­big­keit und Ausdauer beibe­hiel­ten, so Doris Ahnen:

»Denn angesichts der rasan­ten Verän­de­run­gen in nahezu allen Berufs­fel­dern ist heute die Bereit­schaft, sich ständig weiter­zu­bil­den, wichti­ger denn je zuvor.«

LFB– Präsi­dent Wilk hatte zudem positive Nachrich­ten für alle, die in den Freien Berufen eine Anstel­lung suchen:

»Es gibt noch vielfäl­tige Joban­ge­bote für quali­fi­zierte junge Leute.“ Die Lage auf dem Ausbil­dungs­markt hinge­gen und der dadurch drohende Fachkräf­te­man­gel erfül­len den LFB mit Sorge: Landes­weit wurden im letzten Jahr 3,9 Prozent weniger Ausbil­dungs­ver­träge abgeschlos­sen als im Vorjahr. Wer sich also für einen Ausbil­dungs­platz bei den Freien Berufen in Rheinland-Pfalz inter­es­siert, habe gute Chancen«

so Wilk.

Der Landes­ver­band der existiert seit 1978. Er ist Mitglied des bereits 1948 gegrün­de­ten Bundes­ver­ban­des der Freien Berufe (BFB). In Deutsch­land gibt es derzeit mehr als eine Million selbstän­dige Freibe­ruf­ler in vier Berufs­grup­pen. Dazu zählen Heilkund­ler, rechts– wirtschafts– und steuer­be­ra­tende Freibe­ruf­ler, Techni­ker und die freien Kultur­be­rufe. Sie beschäf­ti­gen über zweiein­halb Millio­nen Mitar­bei­ter und erwirt­schaf­ten rund zehn Prozent des Brutto­in­lands­pro­duk­tes.

Foto oben: LFB-Präsident Edgar Wilk (3.v.re.) sowie die Vizeprä­si­den­ten Dr.-Ing. Horst Lenz (re.) und Dr. Andreas Kiefer (li.) gratu­lie­ren Ines Kohlmeier, Michael Klotz, Michaela Fickin­ger und Jana Michae­lis (v.li.) zum erfolg­rei­chen Abschluss ihrer Ausbil­dung. Foto von LFB/Angelika Stehle / Text von BESTFALL GmbH

Landesverband der Freien Berufe ehrt beste Azubis




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Artikel gelesen 509 · Heute 4 · Zuletzt am 21. Mai 2012
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