CMT :  Kofferklau in Spain

Jipiya­jey. Frei. Frei. Frei.

Durch meinen eigenen Laden ist es schwie­rig richtig Urlaub zu machen, umso mehr freute ich mich vergan­gene Woche ein verlän­ger­tes Wochen­ende in Spanien zu verbrin­gen.

Foto 34 1 CMT :  Kofferklau in SpainSchnell genügend Sonne tanken, bevor der Herbst/Winterblues bei uns explo­diert und meine Saison der festli­chen Kleider beginnt.

Natür­lich packte ich meine schöns­ten Roben & einige Leinen­ex­em­plare der aktuel­len 2Ateliers Kollek­tion von Walter Brusius mit in den Koffer. Die geils­ten HighHeels zum exklu­si­ven schwar­zen Etuikleid & passen­den Schmuck dazu, fürs Dinner.

So war Man(n) und Frau für jede Situa­tion vorbe­rei­tet.

Und so plätscher­ten die traum­haft schönen Urlaubs­tage am Meer dahin und die Seele baumelte bereits, wie der frische Fisch an den Angeln, der einhei­mi­schen lieben, netten Spani­ern.

Bis zu jenem Abrei­se­tag, an dem ich die Spanier nicht mehr wirklich so nett fand.

Abrei­se­tag XY.

In der Mittags­sonne lande­ten 3 Koffer und 1 Tasche im Koffer­raum! unseres Mietau­tos. In 3 Stunden geht’s zurück ins Regen­wet­ter Deutsch­land. bäääh!

Foto 32 1 CMT :  Kofferklau in SpainUm uns diesen Gedan­ken zu versü­ßen, machten wir, auf dem Weg zum Flugha­fen, einen letzten Stop. Eine traum­hafte schöne Bucht, türki­se­nem Meer und dem abgesag­tes­ten Fisch­re­stau­rant der Stadt.
Aaaahh. Gsche­nial!

Wir parkten zwischen Merce­des und BMW direkt vor der Haustüre des Restau­rants. Da uns wenig Zeit blieb, verweil­ten wir nur auf einen Kaffee mit dieser herrli­chen Aussicht und dem Duft des Meeres.

15 min. später zurück am Auto. Blieb die Zeit plötz­lich stehen.

Vor uns der Anblick eines einge­schla­ge­nem Seiten­fens­ters und einem leeren Koffer­raum.

Alles weg.

Das Innen­le­ben des Wagens leerge­fegt. Was uns blieb, war eine Postkarte auf dem Rücksitz und unsere Handta­schen, welche wir ins Restau­rant mitge­nom­men hatten. Zu unserem großen Glück mit unseren Pässen und den Rückflug­ti­ckets.

Die einhei­mi­sche Polizei inter­es­sierte es kaum, weil es wohl täglich in dieser Bucht zu Klaue­reien kommt. Der Schaden am Mietwa­gen, war mitver­si­chert.

Ja, super, danke!!.….

So standen wir da, am Flugha­fen in Spanien. Ich, in meinem Strand­kleid mit Flip Flops und mein Freund in Bermuda mit TankTop.

Ich kaufte mir von meinem letzten Geld ein paar fest geschlos­sene Schuhe, obwohl mein Freund meinte, dass ich auch ruhig in FlipFlops unsre Reise zurück antre­ten könne. Aber darum ging es mir nicht wirklich. Ich fühlte mich so so ausge­zo­gen, so nackt, leer, einfach so so beklaut. Am liebs­ten hätte ich noch ne Hose, drei Pullis und nen dicken Mantel einge­kauft, um mich besser zu fühlen.

Der Schmuck, die Kleider, Schuhe, die Kamera mit den Urlaubs­bil­dern und die einge­kauf­ten Geschenke.

Alles weg.

Ganz großes drama­ti­sches Kino, welches ich bis hierhin noch nie erlebt hatte.

Immer noch unter Schock, in Deutsch­land angekom­men, brachen wir in verzwei­fel­tem Lachen aus, weil wir nur unsere Kleider am Leibe und unsre Handta­schen hatten. Sozusa­gen, mit weniger zurück­ka­men und eigent­lich mit all den Geschen­ken Überge­bäck hätten zahlen müssen.

So, da sag ich nur Espania Olé!!!

Und falls jemand die Unikate der 2AteliersKollektion in Spanien sehen sollte, wisst ihr, dass diese nicht durch Merchan­di­sing oder Expan­sion dort gelan­det sind.

In diesem Sinne…….. Wir sehen uns!…….. icon wink2 CMT :  Kofferklau in Spain )

Carmen …

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Artikel gelesen 299 · Heute 2 · Zuletzt am 23. Februar 2012
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  1. So etwas ist eklig, ich bin einmal in London überfal­len und ausge­raubt worden, ausge­rech­net, als ich aus einer Telefon­zelle kam. Und zwei Täge später war noch einmal im Hotel beim gleichen Aufent­halt mein ganzes Gepäck weg. Seltsa­mer­weise tauchte es dann am Abend wieder auf, ich durch­schaue bis heute den Zusam­men­hang nicht.
    Einmal habe ich das Gegen­teil erlebt, ich hatte eine Armba­n­uhr verlo­ren, die ich mir extra für diese Reise ausge­lie­hen hatte, und einer fand sie und brachte sie mir zurück in die Pension, und das ausge­rech­n­tet in Italien, in Neapel! Ein junger Typ drückte sie mir in die Hand. Er weigerte sich, Finder­lohn anzuneh­men.
    Das Leben ist Religion. Man ist ständig am Beten und hofft, von den Wundern verschont zu bleiben.
    Ich grüße Carmen.

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