Kreuznacher Bauhof ist fit für den Winter

ist gebun­kert, 800 Tonnen sind einge­la­gert,
davon rund 600 Tonnen auf dem Bauhof.

„Damit wir noch besser für den Winter gerüs­tet sind, haben wir auf dem Kuhberg ein zusätz­li­ches Streu­salz­la­ger mit ca. 200 Tonnen angelegt“

infor­miert der für den Winter­dienst zustän­dige Beige­ord­nete .

Außer­dem ist der Fuhrpark in den vergan­ge­nen Jahren ergänzt und moder­ni­siert worden. Drei Lkws mit Feucht­salz­streuer und Schnee­pflü­gen sind in den vergan­ge­nen Jahren gekauft worden.

„Wir haben den Winter­dien­st­ein­satz­plan überar­bei­tet und dabei Erfah­run­gen des vergan­ge­nen außer­ge­wöhn­li­chen Winters berück­sich­tigt, unser Perso­nal geschult, Winter­dienst­ge­räte gewar­tet und auf Funkti­ons­fä­hig­keit überprüft“

infor­miert Bauhof­lei­ter Erwin Elfeld.

Im harten Winter 2010/2011 waren es ähnlich wie im Jahr zuvor doppelt so viele Streu– und Räumein­sätze wie sonst üblich. Statt 250 wie in norma­len Wintern wurden daher auch 600 Tonnen Streu­salz verbraucht.

Perso­nal­ein­satz und Material kosten je nach Witte­rung im Durch­schnitt ca. 250.000 bis 300.000 Euro jährlich, die nicht über Gebüh­ren einge­nom­men werden. Im vergan­ge­nen Winter waren es 400.000 Euro, etwa so viel wie im Jahr zuvor.

Von Novem­ber bis März organi­siert die Stadt den Winter­dienst.

„Rund 60 Kilome­ter Straßen, 15 öffent­li­che Parkplätze, 15 Kilome­ter Radwege, 35 Fußgän­ger­über­wege, 20 Bushal­te­stel­len einschließ­lich Europa­platz und nachran­gig 10 Kilome­ter Wander­wege. Um 3:30 Uhr kontrol­liert ein Mitar­bei­ter die Straßen und Brücken auf Straßen­glätte und ab 4.00 Uhr werden je nach Wetter­lage bis zu 60 Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter im Einsatz sein, um die Verkehrs­si­cher­heit der wichtigs­ten Straßen im Stadt­ge­biet möglichst rasch zu gewähr­leis­ten“

so Heinrich. Seit einigen Jahren verfügt der Bauhof über ein sehr zuver­läs­si­ges Wetter­mel­de­sys­tem. Messpunkte sind der Kornmarkt, der Kuhberg, der Martins­berg und der Agnesi­en­berg. Die Progno­sen für drei Tage verset­zen den Bauhof in die Lage vorbeu­gend und frühzei­tig zu reagie­ren, dass heißt den Einsatz so zu planen, dass bei entspre­chen­der Meldung in den Abend­stun­den geräumt bzw. bereits gestreut wird.

Zusätz­lich erfol­gen kurzfris­tig Wetter­war­nun­gen per SMS auf die Handys der Einsatz­lei­tung.

Die Stadt leistet dabei sehr viel mehr als gesetz­lich gefor­dert. Dieser Service kostet die Bürge­rin­nen und Bürger keinen Cent zusätz­lich. Man beschränkt sich nicht darauf, nur die verkehrswich­ti­gen und gefähr­li­chen Stellen ab etwa 4 bis 20 Uhr abzustreuen. In den Streu­plan sind alle Straßen mit Busli­nien, zu Schulen und Kranken­häu­sern sowie sonsti­gen Einrich­tun­gen mit großem Publi­kums­ver­kehr aufge­nom­men.

Den Löwen­an­teil der Arbeit leisten drei LKW´s mit Aufsatz­streu­ern und gegebe­nen­falls Schnee­räum­schil­den auf den Straßen. Seit drei Jahren wird das sogenannte Feucht­salz­ver­fah­ren angewandt. Durch das Anfeuch­ten des Streu­sal­zes beim Ausbrin­gen haftet dieses besser auf der Fahrbahn. Damit werden Verwe­hun­gen des Streu­sal­zes an den Straßen­rand vermie­den. Mit dem neuen Verfah­ren kann das Streu­salz besser dosiert werden, was nicht nur Geld spart, sondern auch die Straßen­bäume und die Umwelt schont.

Für die Gehwege sind 15 kleinere Fahrzeuge im Einsatz. Beson­ders arbeits­in­ten­siv sind die 20 Gehwegstreu­be­zirke an städti­schen Flächen, weil dort überwie­gend mit der Hand Schnee geräumt oder gestreut (grund­sätz­lich Splitt) werden muss.

Beige­ord­ne­ter Wolfgang Heinrich weist darauf hin, dass nicht nur die Stadt ihren Part für den Winter­dienst zu erfül­len hat. Ebenso wichtig ist es, dass die Bürge­rin­nen und Bürger vor ihrer eigenen Haustür die Gehwege von Schnee und Eis frei hielten. Der Dezer­nent erinnert daran, dass dabei grund­sätz­lich kein Salz, sondern Splitt gestreut werden darf.

Die Bürger sind nach der Satzung verpflich­tet, einen ausrei­chend breiten Strei­fen von Schnee und Eis frei zu halten. Die Gehwege sind, falls erfor­der­lich, auch mehrmals am Tag zu streuen und von Schnee zu räumen. Diese Verpflich­tung gilt zwischen spätes­tens 7 und 20 Uhr. Die Stadt hat im vergan­ge­nen Jahr beobach­tet, dass die Streu– Räumungs­pflicht vor der eigenen Tür oftmals nicht erfüllt wurde. Wolfgang Heinrich appel­liert daher an die Bürger, im Inter­esse der Nutzer der Gehwege, insbe­son­dere der behin­der­ten und älteren Menschen sowie der Schul­kin­der, die Räum– und Streu­pflicht ernst zu nehmen.

„Recht­zeit mit Streu­gut einde­cken, damit keine Engpässe entste­hen und Fußgän­ger, insbe­son­dere ältere Menschen geschützt werden“

empfiehlt Erwin Elfeld, Bauhof­lei­ter.

In den städti­schen Verwal­tungs­ge­bäu­den liegen Flyer mit weite­ren Winterdienst-Informationen aus.

Übrigens: Die Räumpflicht gilt auch für das Herbst­laub, das auf die Gehwege fällt und damit eine Unfall­ge­fahr ist. Wer keinen Kompost­hau­fen im Garten hat oder das Laub nicht in die Biotonne werfen will, kann es gegen eine Gebühr auch zum bringen.

© Text von Stadt­ver­wal­tung

Kreuznacher Bauhof ist fit für den Winter




Schlagwörter: , , , , ,
Themenbereich: Stadt Bad Kreuznach
Artikel-Links: Trackback URL | Permalink
Artikel gelesen 163 · Heute 3 · Zuletzt am 22. Februar 2012
:KOMMENTARE:

Zu diesem Beitrag wurde noch kein Kommentar geschrieben.
Sei der Erste und diskutiere mit anderen Lesern!

Schreibe Deine Meinung!


PS: Diese Avatarbilder, neben dem Kommentator-Namen, kann man ganz einfach und kostenlos bei gravatar.com erstellen und sind dann in jedem Blog verfügbar.

:) :( :-| :-D :-P :roll: :D more »