In der Konkurrenz zu anderen Kommunen hat Bad Kreuznach auf dem Immobilienmarkt gute Perspektiven.
Dies belegt die 30seitige Marktstudie, die der Frankfurter Finanzanalyst und Wirtschaftspublizist Karl-Heinz Goedeckemeyer im Auftrag der städtischen Wirtschaftsförderung erstellt hat. Beigeordneter Udo Bausch zeigte sich denn auch mit dem Ergebnis sehr zufrieden:
„Wir wollten von einem Fachmann außerhalb Bad Kreuznachs Daten, die für Unternehmen, die in Bad Kreuznach investieren wollen, wichtig sind.“
Die Studie zeige welch riesige Chance und großes Potenzial Bad Kreuznach als »Leuchtturm der Nahe-Region« habe. Bausch ist überzeugt, dass es in den nächsten Jahren gelingt, attraktive Unternehmen in Bad Kreuznach anzusiedeln. Dazu empfiehlt Experte Goedeckemeyer der Stadt »ihren Bekanntheitsgrad insbesondere in der Rhein-Main-Region durch gezieltes Standortmarketing zu erhöhen.«
Bad Kreuznach kann im Vergleich zu anderen Städten in der Rhein-Main-Region mit günstigeren Quadratmeterpreisen sowohl bei Gewerbe und Wohnen locken. So kosten beispielweise freistehende Eigenheime (mittlere Wohnlage) in Bad Kreuznach 145.000 Euro, in Ingelheim 200.000 Euro, in Bodenheim 290.000 Euro und in Mainz 310.000 Euro.
Auch viele andere rheinhessische Kommunen in den Landkreisen Mainz-Bingen und Alzey-Worms liegen über den Bad Kreuznacher Preisen. Gute Vermarktungschancen sehen daher auch Karl-Heinz-Seeger, Geschäftsführer der Gewobau, und Jens Treske, Sparkasse Rhein-Nahe. Gemeinsam mit dem auf dem Bad Kreuznacher Immobilienmarkt engagierten Unternehmer Michael Scholle beteiligten sich Sparkasse Rhein-Nahe und Gewobau an der Finanzierung der Studie.
Auch Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer sieht in der Studie ein Beleg für Bad Kreuznach als »guter Wohnstandort für Familien und daher interessant für Unternehmen mit qualifizierten Arbeitskräften ist«. Und Wirtschaftsdezernent Udo Bausch nannte noch ein dickes Plus, mit dem Stadt werben kann. Die Investitions– und Strukturbank (ISB) Mainz bezuschusst 15 Prozent der betrieblichen Investitionskosten. Außerdem gibt es aus einem Fond der Landesregierung 80 Prozent Zuschuss für Unternehmen aus der Forschung. In der Stadt gibt es fast 600.000 Quadratmeter freie Gewerbeflächen.
Foto oben: Sie präsentierten die Immobilienmarkt-Studie: Domina-Parkhotel-Direktor Thomas Sante, Michael Scholle, Karl-Heinz Goedeckemeyer, Karl-Heinz Seeger, Jens Treske, Dr. Heike Kaster-Meurer und Udo Bausch
© Text & Foto von Stadtverwaltung Bad Kreuznach
Schlagwörter: Bad Kreuznach, Dr. Heike Kaster-Meurer, Immobilienmarkt, Udo Bausch
Themenbereich: Stadt Bad Kreuznach
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Artikel gelesen 254 · Heute 4 · Zuletzt am 22. Februar 2012













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