Stellungs­nahme der Stadt­ver­wal­tung zum Nächt­li­chen Lärm in der Altstadt:


Beige­ord­ne­ter Udo Bausch unter­stützt das entschlos­sene Handeln des städti­schen Ordnungs­am­tes und der Polizei gegen wilde Party­szene.

»Wir nehmen die Beschwer­den der beunru­hig­ten Bürger sehr ernst«

sagt Ordnungs­de­zer­nent Udo Bausch mit Blick auf die wieder zuneh­men­den Hinweise von Anwoh­nern und Passan­ten über wachsen­den Alkohol­ge­nuss und dadurch bedingte Ausein­an­der­set­zun­gen sowie Lärm in
der Histo­ri­schen . Spezi­ell in der Zeit ab 22 Uhr treffen sich teilweise bis in die frühen Morgen­stun­den feier­lus­tige, junge Menschen, um kosten­güns­tig «vorzu­glü­hen« oder auf der Straße zu feiern.

Oberbür­ger­meis­te­rin Dr. Heike Kaster-Meurer setzt aber weiter­hin trotz konse­quen­tem Handeln auf ein vernünf­ti­ges Mitein­an­der.

»Mir ist es wichtig, dass wir eine leben­dige Altstadt haben. Dazu gehört auch eine attrak­tive Gastro­no­mie. Aber dennoch müssen wir den Anwoh­nern ihre Nacht­ruhe garan­tie­ren.«

Für den Beige­ord­ne­ten Bausch steht Bad Kreuz­nach für

»...eine famili­en­freund­li­che, attrak­tive Kur– und Gesund­heits­stadt mit kultu­rel­ler Vielfalt für Jung und Alt.

Dies spiegelt sich auch im Nacht­le­ben wieder. Wir freuen uns über alle Menschen, die in Bad Kreuz­nach feiern und ausge­hen wollen. Jedoch muss sich dies im Rahmen der Gesetze sowie unter dem Gesichts­punkt der gegen­sei­ti­gen Rücksicht­nahme bewegen. Lärm, Müll sowie alkohol­be­dingte Pöbeleien werden wir zum Wohle aller und mit den uns zur Verfü­gung stehen­den Mitteln, in gemein­sa­men Aktio­nen zwischen Polizei Bad Kreuz­nach und , konse­quent unter­bin­den.«

Besorgt zeigt sich der Ordnungs­de­zer­nent darüber, dass sich Feier­freu­dige immer noch bei ansäs­si­gen Lebens­mit­tel­ge­schäf­ten versor­gen können. Da bis 22.00 Uhr geöff­net, ist die Versor­gung gesichert. Derzeit wird die Entwick­lung aufmerk­sam verfolgt. Die bekann­ten Treff­punkte werden tags und nachts aufmerk­sam bestreift.

Die Beamten führen aufklä­rende Gesprä­che und Perso­nen­kon­trol­len durch. Werden Minder­jäh­rige angetrof­fen, werden die Eltern verstän­digt. Bislang ist ein Rückgang der in den Vorjah­ren festge­stell­ten Ansamm­lun­gen feststell­bar. Es ist aber offen­sicht­lich, dass die Verfüg­bar­keit großer Mengen von Alkohol durch den Verkauf in Lebens­mit­teleg­schäf­ten zu später Stunde proble­ma­tisch ist.

Die Geschäfte haben nicht nur den Jugend­schutz zu achten, sondern auch keinen Alkohol an erkenn­bar Betrun­kene zu verkau­fen. Der Ordnungs­de­zer­nent hat bereits Kontakt zum Einzel­han­del aufge­nom­men, um das Problem der Abgabe von Alkohol zu thema­ti­sie­ren. Bausch hofft zudem auf die Vernunft der Gaststät­ten­be­trei­ber, das nächt­li­che Feiern vor einzel­nen Gaststät­ten zu unter­bin­den. Sperr­zeit­ver­än­de­run­gen und Gaststät­ten­er­laub­nis­un­ter­sa­gun­gen sind in Vorbe­rei­tung und werden auch ausge­spro­chen, wenn das faire Mitein­an­der nicht gelingt.


© Text von Stadt­ver­wal­tung Bad Kreuz­nach


Siehe auch Kommen­tare hier im Blog. highlight left Stadtgespräch No.2 (update)   Nächtlicher Lärm in der Altstadt

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Artikel gelesen 1781 · Heute 2 · Zuletzt am 23. Oktober 2014
:KOMMENTARE:

Zu diesem Beitrag gibt es 23 Kommentare.
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  1. Also ich muss sagen, dass das auch zu weit geht. Irgend­wann ist doch wirklich mal Schluss. Jetzt habe ich noch eine Seite gefun­den, die zum saufen ermutigt http://mittel-gegen-kater.de Ist sowas nicht schlimm?

    Ich hoffe, dass etwas dagegen unter­nom­men wird. Wenn Sie Hilfe oder Unter­stüt­zung brauchen, Sie können auf mich zählen.

    Grüße Herbert

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  2. Leider wurde in der vergan­ge­nen Freitag­nacht der Bogen wieder derma­ßen überspannt von
    (lt Zeugen­aus­sa­gen) Gästen aus der Trink­halle am »Kalten Loch«.
    Wenn Sperr­stun­den einge­führt werden, dann ist es nicht die Schuld der politisch Verant­wort­li­chen in der Stadt, sondern die Schuld der Gäste die sich nachts wie Neander­ta­ler beneh­men. Rumschreien und sich prügeln wie kleine Buben.
    Schade für alle anderen jungen Leute, die kulti­viert Spaß haben und feiern wollen.
    Wegen ein paar Idioten müssen alle leiden. Sorry, aber so ist es.

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  3. Vieleicht müssen wir alle leiden gerade weil die politisch verant­wort­li­chen nicht die gegebe­nen Gesetze(hier:Gefahrenabwehrverordnung der Stadt Bad Kreuznach)ausschöpfen!
    Hier gehts zu wie im Schmierentheater,ein Falsch­par­ker bekommt kurz vor 22.00Uhr sein Knöll­chen und danach werden etliche Verstösse gegen Verord­nun­gen und Gesetzte ungestraft und das nun ja mit Wissen der Politi­ker ignoriert.
    Mit der Übernahme eines einschlä­gi­gen Amtes muss man sich bewusst sein dass man auch mal berech­tigte Beschwer­den von den der Nacht­ruhe beraub­ten Bürgern mit allen zur Verfü­gung stehen­den Mitteln nachgeht.
    Der dazu oft gegebene Hinweis man solle doch nachts die Polizei anrufen ist inzwi­schen nicht so wirklich hilfreich,die nehmen uns nicht mehr ernst und es ist eigent­lich auch nicht ihr Problem weil die Stadt­ver­wal­tung den Betrie­ben die die nächt­li­chen Randa­lie­rer anzie­hen die Erlaub­nis dazu erteilt haben muss!

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  4. Genauso sehe ich es auch und genauso steht es im Bericht von den Ereig­nis­sen am Wochen­ende, der heute an die Verant­wort­li­chen der Stadt gegan­gen ist.
    Meine Kolle­gin und ich haben letzte Woche in der Verwal­tung einen Termin. bezüg­lich der
    Proble­ma­tik gehabt. Man sagte uns, dass recht­lich nicht anders zu agieren sei.
    Was wir nicht akzep­tier­ten.
    Einige einfach struk­tu­rierte Unter­neh­men gehören hier nicht hin und diesen gehört auch
    keine Nacht­kon­zes­sion. Hoffen wir, dass unsere Gesprä­che fruch­ten. Nicht alle Stadt­räte
    sind desin­ter­es­siert. Man braucht viel Energie, Atem und Durch­hal­te­ver­mö­gen um eines
    Tages alle überzeugt zu haben, dass die Probleme so für die Anwoh­ner nicht tragbar sind.

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  5. Letzte Nacht....
    Das war mal wieder eine Steige­rung auf einen höheren Level ‚Lärm wie auf dem Jahrmarkt und aggres­sive Schreie­reien aller halbe Stunde im Bereich zwischen Nahebrü­cke und Zwingel.
    Man liegt halbschla­fend im Bett und hört den norma­len Feier­sound um den ersten im Monat eigent­lich garnicht mehr,aber gestern wars anders,da hörte man nach Drohschreie­reien dumpfe Geräu­sche als ob die Leute sich schlagen,man ist zu müde um ans Fenster zu gehen,man macht sich Gedan­ken und kann nicht mehr schla­fen und auch nicht aufstehen,einfach kaputt,wie diese Situa­tion hier.....

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  6. @Holger:
    Sie HABEN sich geschla­gen!!!
    Fast eine Stunde Polizei­ein­satz, Platz­ver­weise, (die ohnehin kaum einge­hal­ten wurden).....
    Und als die Polizei weg war, war es inters­sant zu sehen wie Betrei­ber ihre »Gäste« durch die Gegend schubs­ten und zu Fall bringen.
    Mit Brauch­tum hat das nicht zu tun.
    Am 12.5. ist Monkey Jump, am 17.5 Vater­tag.................
    Noch fragen?

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  7. Noch ein Nachtrag weil ich heute beim Gang durch das »Kalte Loch«(Aufgang zur Kauzenburg)von einer Hauswand abgeschla­gene Laterne und auf die Gasse zerdep­perte Blumen­käs­ten sah,da sollen sich die Stadt­obe­ren mal fragen warum hier das Inter­esse an einer schönen Altstadt schwin­det ....

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  8. Noch ein Nachtrag:schlimm finde ich auch dass man nach solchen Wochen­en­den und Feier­ta­gen den Fastfood­müll inclu­sive zerbro­che­nen Flaschen der umlie­gen­den Verkaufs­stät­ten von der Gasse klauben muss,ab und an auch mal mit teurem Leitungs­was­ser das Erbro­che in den Kanal spülen ....

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  9. Das am 1. Mai etwas Tumult an der besag­ten Stätte war, finde ich noch verständ­lich. Schließ­lich war es »die Hexen­nacht«. Vanda­lis­mus darf und sollte nicht sein, wird aber vieler­orts leider immer noch bei solchen Gelegen­hei­ten prakti­ziert, nicht nur bei uns.

    Als direkte Anwoh­ne­rin dieses Bezirks sehe ich die Schwach­stelle in dem berüch­tig­ten Dreieck: Trink­halle — Döner­la­den — Bar(Pub). Mittig am Brunnen halten sich dann sämtli­che sogenannte Kunden dieser Lokali­tä­ten mehr oder weniger lange auf. Vor allen Dingen jetzt, wo die warme Jahres­zeit wieder beginnt.

    Unange­nehm sind die Penner, die das Trepp­chen der Trink­halle belagern und dort ihr sozia­les Leben öffent­lich austra­gen.

    Es ist an und für sich nichts dagegen zu sagen. Ich habe nichts gegen diese Menschen. Es handelt sich ledig­lich um die UHRZEITEN, an denen das ganze Spekta­kel statt­fin­det. Wir reden hier um 22.00 Uhr bis 05.00 Uhr morgens! Sämtli­che Geräu­sche hallen an den Wänden wider und wenn ich das Fenster öffne, brauche ich ab 22.00 Uhr keinen Fernse­her mehr an zuschal­ten. Da wird gegrölt, geschrien, gestrit­ten, sich geschla­gen, gekotzt, Hunde bellen und hören nicht mehr auf, es wird Musik gemacht (auch direkt vom Döner­la­den, der in der Tat um 2.00 Uhr morgens eine kleine Musik­gruppe davor auftre­ten ließ, und das mitten in der Woche!).

    Ich habe schon öfter die Polizei angeru­fen. Die jewei­li­gen Beamten sind in der Regel sehr ungehal­ten bis pampig. Die Reaktion konnte man als frech bezeich­nen. Sie haben jetzt keine Zeit, sie haben wichti­ge­res zu tun, sie wissen Bescheid usw und getan wurde gar nichts. Am liebs­ten würde ich die Polizei selbst anzei­gen, wegen unter­las­se­ner Hilfe­leis­tung in vielen solcher Fälle.

    Was sich jetzt bewährt hat, ist die direkte Anspra­che. Ich öffnete mein Fenster, rief ein paar mal »Hallo« nach unten, bis eine größere Gruppe auf mich aufmerk­sam wurde. Der Wortlaut war wie folgt: »Bitte seit doch leise, es ist doch 2.30 Uhr morgens! Die Kinder hier können nicht schla­fen! Danke.« Fenster zu. Hier hatte ich Glück, denn ab da war etwas Ruhe.

    In der Tat wohnen und leben und schla­fen hier KINDER. Mein Enkel wohnt in der Wohnung unter mir und wird jetzt drei Jahre alt. Er schläft (ausge­rech­net) vorne zur Straße raus, denn dort ist sein Zimmer. Das lässt mich vor Wut fast platzen, wenn ständig die Nacht­ruhe unter­bro­chen wird.

    Es macht mich ohnmäch­tig, das unsere Stadt­vä­ter und Mütter keiner­lei Rücksicht auf uns nehmen und uns nicht helfen. Es macht mich ohnmäch­tig, das sie wohl nur noch den Wert von Karriere und Geld kennen, jedoch den Sinn von Worten wie Moral und Anstand und Würde ledig­lich auf ihre eigenen vier Wände beschrän­ken.

    Ich fühle mich in Stich gelas­sen von ihnen. Ich trauere um meine Kinder, um meine Enkel, die Menschen mit Ehre und Verant­wor­tungs­ge­fühl immer weniger kennen lernen dürfen, die keine Vorbil­der mehr haben in den Menschen, die an der Spitze unserer Stadt stehen, die dafür Sorge zu tragen haben, das es uns, den deutschen Bürgern dieser deutschen Stadt in Deutsch­land gut geht. Sie pfeifen darauf, habe ich das Gefühl. Sie gehen lieber auf Events, lassen sich von der Presse feiern, lassen sich von falschen Gesich­tern hoch jubeln und teuer dafür bezah­len, das sie Leuten mit Geld zu noch mehr verhel­fen und zehn gerade stehen lassen für jene, die ihnen selbst Steine aus dem Weg räumen. Ja, ich bin arg verbit­tert. Und ich schäme mich. Für sie.

    Nicht­des­to­trotz habe ich mir Gedan­ken gemacht darüber, wie man erste Schritte einlei­ten und etwas unter­neh­men könnte, gegen der Zerfall von Mensch­lich­keit, Würde und Moral.

    Als erstes ist es absolut untrag­bar das die Trink­halle und der Döner­la­den so lange aufha­ben dürfen. Um 23.00 Uhr müsste hier absolut Schluss sein.
    Zum zweiten wäre die Entwick­lung eines Straßen­schil­des nicht schlecht. Ich denke da an ein einpräg­sa­mes Symbol das zeigt, das hier Menschen wohnen, die ab 22.00 Uhr um Nacht­ruhe bitten. Vielleicht sollte in das Bild auch kleine Kinder und alte Menschen mit einge­bun­den sein.
    Etwas prägnan­tes eben, leicht und auf den ersten Blick erkenn­bar. Darun­ter könnte man dann noch einen kleinen Hinweis­text schrei­ben. Dieses Schild könnte man an dem kleinen Brunnen aufstel­len. Sicher werden sich nicht alle daran halten, aber viele werden es anschauen und vielleicht erst dann überhaupt bemer­ken, das um sie herum Menschen leben, die ihren Schlaf brauchen. Meine Bitte aus dem Fenster hat ja auch etwas bewirkt. Wenn dies funktio­niert, könnte man diese Idee auch in anderen Städten, wo eine ähnli­che Proble­ma­tik herrscht, einset­zen. Irgend­wer muss ja mit so etwas anfan­gen. Warum nicht wir?

    Das sind zum Thema meine Eindrü­cke, meine Klagen, meine Vorwürfe — aber auch meine Vorschläge.

    MfG
    Beate

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  10. Nachtrag:

    Jetzt ist es Sonntag morgen 6.47h. Die Horde sitzt noch immer grölend und disku­tie­rend auf den Trepp­chen an der Straße. Beson­ders schlimm ist, das Frauen dabei sind, deren schrille Stimmen misstö­nend an den Wänden hoch hallen. Im begin­nen­den Licht des Tages sieht man die Verhee­run­gen. Müll, Dosen, Unrat, es erinnert stark an Slums.

    Ja — dazu wird es wohl, zu einem Slum. Und mitten­drin, ganz vorne mein Eltern­haus, in dem ich seid fünfzig Jahren lebe. Alles habe ich hier gesehen, gutes wie auch schlech­tes aber niemals, niemals so etwas. Meine Eltern und Großel­tern sind nicht mehr und das ist in diesem Fall besser so, sie hätten nicht verstan­den, was hier in diesem einst­mals schönen histo­ri­schen Viertel passiert.

    6.58h Die Müllab­fuhr fährt durch und weckt mit ihrem Krach noch den Rest auf, vertreibt aber damit kurzfris­tig die Penner. Zuvor haben die Arbei­ter der Müllab­fuhr alle herum­lie­gen­den Flaschen aufge­ho­ben und erneut auf den Boden gewor­fen, damit diese in passende Scher­ben für ihren Wagen zerfal­len. Das macht einen Höllen­lärm, es klirrt und kracht und schep­pert von den Häuser­wän­den wieder. Ist das zu fassen? Wie viel Nicht­ach­tung und Respekt­lo­sig­keit gibt es denn noch? Und das am Sonntag­mor­gen? Das ist provo­zierte Ruhestö­rung von der Stadt. Machen die sich damit nicht straf­bar? So weit ist es gekom­men. So viel hält man von uns. So geht man mit uns um.

    An Schlaf war und ist wieder nicht zu denken. Lieber Gott, wer kann mir nur helfen?

    Mein Hass wächst ins Boden­lose und ich weiß nicht, wozu er mich noch befähi­gen wird.
    Wenn nicht bald etwas passiert, werde ich zu einer ticken­den Zeitbombe.

    Wo wohnen eigent­lich unsere Stadt­ob­rig­kei­ten? Vielleicht sollte man sie in den Genuss selbi­gen kommen lassen, in dem man ähnli­ches vor ihrer Haustüre zelebriert zu den genann­ten Zeiten und das über länge­ren Zeitraum? Wenn dies jemand veran­stal­ten will, kann er mich gerne anschrei­ben, ich mache mit.

    So weit ist es mittler­weile auch mit mir gekom­men. Wenn von oben her nichts passiert und das rasch, tendie­ren meine zukünf­ti­gen Handlun­gen zur Selbst­jus­tiz. Dann haben wir keine Demokra­tie mehr, dann hält der Wilde Westen Einzug.

    Mein dringen­der Rat nach oben: Lasst das Schwät­zen sein — HANDELT!

    Ich kann einfach nicht mehr.

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  11. Wir hatten gestern Abend Live-Musik im Kaeuzchen.Natuerlich bringt so eine Veran­stal­tung eine
    andere Geraeuchs­ku­lisse mit sich wie ein »norma­ler Abend«.Aber ich denke,wir sind ein gutes
    Beispiel dafuer,dass ein solcher Abend auch moeglich ist,ohne unnoe­ti­ges Gegroehle,Unrat+
    Schlaegereien.Da stehen natuer­lich die Wirte in der Pflicht,welche eine Verant­wor­tung fuer Ihre
    Gaeste haben.Das ist vielleicht nicht immer einfach,aber durch­aus moeglich,wenn man an die
    Vernunft der Leute appeliert.
    Und genau diese Verant­wor­tung lassen einige Wirte in unserem direk­ten Umfeld vermis­sen.
    Wir mit unserem Lokal sind da mittendrin.Da gibt es schon Momente,wo man ueber­legt weiterzu
    machen.Schliesslich geht es ums Ueber­le­ben und der Ruf unseres schoenen Viertels ist ja z.Zt.
    nicht der beste.Davon sind wir automa­tisch mit betrof­fen.
    Abgese­hen von den bekann­ten Verantwortlichen(Ordnungsamt etc.)sind aller­dings auch die
    Vermie­ter und Verpa­ech­ter gefor­dert.
    Trotz­dem: uns gefaellts hier immer noch.Mit grossem Zusam­men­halt und Eigen­in­itia­tive haben
    wir auch schoene Erleb­nisse zu verbuchen.Siehe gestern unsere gemein­same Veran­stal­tung
    mit KLEIN VENEDIG BOHEME!!
    Darue­ber freuen wir uns und sind dankbar.
    Liebe Gruesse
    Rita

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  12. Habe eben den Kommen­tar von »beate« gelesen und frage mich, warum flaschen unbedingt zerschla­gen werden müssen??? die sollten geson­dert gesam­melt und entsorgt werden vom Bürger erwar­tet man doch auch dass er dies tut, wozu gibt es denn die altglas­con­tai­ner... oder hat man die in Bad Kreuz­nach in den letzten 8 jahren abgeschafft???
    Ich habe vor jahren in der Engels­gasse gewohnt, das haus ging aller­dings zur Ross-strasse raus, da hat man sich nachts über die manch­mal geärgert die drüben auf der anderen Seite des MÜhlen­teichs vorm Bonhöf­fer­haus Party gemacht haben, aber das ist schon 25 jahre her!

    Und ganz ehrlich, es sind auch nicht unbedingt immer die Jugend und jungen Menschen, die diesen nächt­li­chen Lärm verur­sa­chen, auch bei uns in Kerpen, wo ich meinen Lebens­mit­tel­punkt habe ist so was zu beobaqch­ten, oft genug sind da »alte« dabei, Auch gerne von der Damen­welt, die Zuhause wohl eher das biedere Hausmüt­ter­chen abgeben. Manch­mal schäme ich mich bei deren Beneh­men eine Frau zu sein!

    PS: Tippfeh­ler sind meine persön­li­che Note, wer welche findet, darf sie gerne behal­ten!

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  13. Liebe Rita
    wenn man 2-3x im Jahr ein Event macht, von mir aus auch 4x oder so, das stört absolut nicht.
    Proble­ma­tisch wir es wenn man gezwun­gen ist mindes­tens 4x IN DER WOCHE den Krach (und anderes) mit zu erleben.
    Dem Bericht von Beate können wir nur zustimmen@hagebe:

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  14. Lieber Gerd,
    wir stimmen Beate ebenfalls zu.Wollte nur mal die andere Seite aufzei­gen.
    Wie es auch gehen kann,wenn man sich an gewisse Regeln haelt...

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  15. Anmer­kung:

    Hallo Rita.

    Es steht für mich außer Frage, das das »Käuzchen« zu den Berei­che­run­gen dieses Viertels gehört. Mit seiner Innen­ein­rich­tung (alte Kreuz­nacher Bilder), seinen Angebo­ten (ortsty­pi­sche Gerichte), seinen Events (ruhige Musik) und seinem Bemühen, dem Flair seiner Umgebung gerecht zu werden, passt es wie kein anderes Lokal hier hin und ist nicht weg zu denken. Und das die Wirts­leute sympa­thi­sche Menschen sind und das Gesamt­kon­zept aufgeht, beweist der gute Zulauf den man, und in diesem Falle gerne, beobach­ten kann. Mir ist das »Käuzchen« noch niemals negativ aufge­fal­len, im Gegen­teil. Und dies schreibe ich nicht nur, weil ich zu den »Verpäch­tern« gehöre.

    Tatsa­che ist leider, das man als eben solcher genau so viel Rechte oder auch nicht hat, wie jeder andere. Mit meinem Schrei­ben hier habe ich in erster Linie für mich selbst, für meine Angehö­ri­gen und in zweiter Linie eben für alle anderen Anwoh­ner sowie Mieter ein Zeichen setzen wollen. Es ist mir nicht egal, was hier passiert.

    Bislang war mir dies aus gesund­heit­li­chen Gründen nicht möglich. Jetzt aber bin ich aus dem tiefs­ten Tal heraus und nicht länger bereit, ohnmäch­tig zuzuse­hen wie hier unsere Heimat »die Bach« hinun­ter geht. Wenn ich also etwas dazu beitra­gen kann, bin ich gerne dazu bereit.

    Die Bestä­ti­gung der anderen zeigt mir, das ich nicht alleine damit stehe und Gefahr laufe, zur verbies­ter­ten Alten zu mutie­ren die sich über die Fliege an der Wand aufregt. Beim näheren hinschauen entpuppt sich dieses Biest leicht als Schabe. Sich schnell vermeh­rend, fast unzer­stör­bar und mit verhee­ren­den Auswir­kun­gen auf seine unmit­tel­bare Umgebung.

    Hier muss etwas gesche­hen.

    MfG
    Beate

    AntwortenAntwor­ten

  16. Zusatz:

    **** gelöscht ***

    MfG
    Beate

    —–

    Hallo Beate,
    Sorry, aber Dein Beitrag wurde gelöscht ...
    Gruss mac

    AntwortenAntwor­ten

  17. Mein Gott was ist denn hier los??? Kratzt euch beißt euch oder was auch immer. Denke man sollte hier immer noch auf einer norma­len Ebene kommu­ni­zie­ren. Also bitte!!!

    AntwortenAntwor­ten

  18. Was bedeu­tet dieser Kommen­tar?
    Klaer mich bitte auf sascha.
    Lg Rita

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  19. Samstag, 19.05.2012, 11.36 Uhr

    Urplötz­lich ein Riesen­lärm direkt unter meinem Wohnzimmer-/Küchenfenster. Eine Trommel­gruppe hat sich vor MEINEM Haus aufge­baut und trommelt, das mir die Ohren weg fliegen. Ohne Voran­kün­di­gung. Ohne Frage nach Erlaub­nis. Es reicht kaum aus, die Fenster (Doppel­glas) zu schlie­ßen. Trotz­dem dröhnt es und überschrei­tet mit Sicher­heit das erlaubte Maß.

    »Kultur« in allen Ehren, jedoch nicht auf meine Kosten und ohne meine Zustim­mung und vor MEINEM Haus!

    Eine Riesen­un­ver­schämt­heit, die ich SO nicht stehen lassen werde!

    Es entsetzt mich ebenso, das vor meinem Haus unerlaubte Führun­gen, Vorstel­lun­gen (Dr. Faust) und ähnli­ches veran­stal­tet werden. Hier möchte ich noch einmal betonen: ich möchte gefragt werden. Ich denke eventu­ell über eine Gewinn­be­tei­li­gung nach, die ich selbst­ver­ständ­lich dem Verein zur Erhal­tung der Altstadt spenden würde. Es geht einfach nicht, das man mein Haus ständig als Kulisse für irgend­et­was benutzt, mich damit schädigt und sich selbst daran berei­chert. Kultur hin oder her. Ich habe die Schnauze von dieser Rücksichts­lo­sig­keit voll.

    MfG.

    AntwortenAntwor­ten

  20. Gewinne die eigent­lich nur noch die städti­schen verwin­kel­ad­vo­ka­tier­ten ausge­wi­der­ten Gesell­schaf­ten hier machen flies­sen direkt in Gehäl­ter von Geschäfts­füh­rern und Kurgäs­ten die hier zum Schnäpp­chen­preis ihren Bauch massie­ren lassen.Keine Chance dass da etwas in die Kasse der insol­ven­ten Stadt zurückfliest,geschweige denn zu angagier­ten Bürgern welche wirklich die Arbeit machen und den Lärm ertra­gen müssen...

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  21. Also ich versteh Euch nicht,seit dem Mittel­al­ter gilt als proba­tes Mittel gegen nächt­li­che Ruhestö­rer einen Eimer Wasser auf den Kopf!
    Das ist auch heutzu­tage noch recht­lich als Gegen­wehr unbedenk­lich wenn man es nicht bei Frost oder mit hohem Druck wie die Polizei bei Stutt­gart 21 als einem Rentner die Augen rausge­spült wurden anwen­det.
    Regel­mäs­sig angewen­det wird es wirken wie eine Medizin,versucht es mal!
    LG Ursel

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  22. @UrselM
    Wir wollen doch nicht die Altstadt unter Wasser setzen......

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  23. [...] Siehe auch: Kommen­tare : Stadt­ge­spräch No.2 (update) — Nächt­li­cher Lärm in der Altstadt [...]

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